Wieder mehr Einwohner nach Bergschäden in Fürstenhausen

Die Menschen zieht es wieder nach Fürstenhausen : Fürstenhausen erholt sich nach dem Bergbau

Völklinger Stadtteil gewinnt wieder neue Einwohner.

Der Völklinger Stadtteil Fürstenhausen erholt sich zusehends von den Folgen des Bergbaus. Er hat binnen Jahresfrist 60 Einwohner hinzugewonnen. Das hat Gisela Rink, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, beim Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes in dem Stadtteil mitgeteilt.

Von 1999 bis 2005 war der Bergbau unter dem Ort umgegangen. So gut wie alle der mehr als 700 Gebäude  erlitten Schäden. Bei 88 Bauten verzeichnete man Totalschaden; große Freiflächen zeugen noch von den Abrissen. Rund 2700 Einwohner hatte der Stadtteil, ehe der Bergbau begann. Bis 2005 verließen 740 Bewohner den Ort – gut 27 Prozent.

Aktuell zählt der Stadtteil 2357 Einwohner. Auch Häuslebauer sind aktiv an den rund 40 Baustellen, die außerhalb der damals geschädigten Bereiche neu ausgewiesen wurden. Auch sonst gibt es Hoffnungszeichen. So will ein privater Investor ab Jahresmitte im Ortszentrum einen dreigeschossigen Komplex mit Seniorenwohnungen und zwei großen Einkaufsmärkten (Lebensmittel und Drogerie) bauen. Der Völklinger Stadtrat war bereits einstimmig dafür, doch wegen der geplanten Größe der Märkte (1000 und 700 Quadratmeter) muss die Stadt noch den Segen der Landesplanung einholen.

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