| 20:51 Uhr

Über Völklingens Stadtreinigung
Schon früh sind sie für Völklingens Sauberkeit im Einsatz

Ralf Breitbarth, Leiter des 
Sachgebiets 
Straßen­reinigung und 
Winterdienst.
Ralf Breitbarth, Leiter des Sachgebiets Straßen­reinigung und Winterdienst. FOTO: Ulrike Paulmann
Völklingen. 22 Mitarbeiter hat die städtische Abteilung Straßenreinigung und Winterdienst. Sie kümmern sich, so erläutert Sachgebietsleiter Ralf Breitbarth, um die Straßenreinigung an städtischen Gehwegen und Fahrbahnen, den Winterdienst und um das so genannte Straßenbegleitgrün (unter anderem wird entlang der Straßen gemäht, geschnitten, und es werden Gräben nachgezogen). Von Ulrike Paulmann

Auch das Entleeren der Gullys gehört zu den Aufgaben der Mitarbeiter.


Drei große, zwei kleine und eine ganz kleine Kehrmaschine sind im Einsatz. Zwei Fahrzeuge mit je zwei so genannten Handreinigern fahren täglich ihre Touren. In der Regel wird jeder Stadtteil einmal die Woche gereinigt, die Innenstadt dagegen täglich. Zudem ist in der City auch ein Handreiniger jeden Tag zu Fuß unterwegs.

Normalerweise schwärmen die Mitarbeiter um sechs Uhr in der Frühe aus. Nach der Schicht hat jeweils einer Rufbereitschaft – die wird dann aktiv, wenn zum Beispiel ein überfahrenes Tier auf der Straße liegt oder es gilt, eine Ölspur zu beseitigen (das kann nämlich die ganz große Kehrmaschine auch).



Besonders viel Dreck lassen die Leute Breitbarth zufolge in der Innenstadt liegen, zum Beispiel am Bahnhof, in der Bismarckstraße, an öffentlichen Plätzen und Haltestellen: „Da reinigen wir, und zwei Stunden später sieht es manchmal wieder genauso schlimm aus“, ärgert sich der 56-Jährige.

Etwa 20 Mülltonnen füllt der aufgelesene Dreck einer Woche aus Papierkörben und Co., sagt er, dazu kommt noch wild abgelagerter Müll: „Das ist unberechenbar, von zwei bis 15 Kubikmetern pro Woche“, so Breitbarth. Bei Müllsündern „beliebt“ seien der Alte Brühl, der Waldparkplatz an der Röchling­straße oder auch die Untere Poststraße, sagt er („da liegt des Öfteren auch schon mal ein Fernseher in der Baumscheibe“).

Ralf Breitbarth hat bemerkt, dass die Müllmengen in den vergangenen Jahren mehr geworden sind. Verstehen kann er das nicht, aber es regt ihn nach wie vor auf: „Es ist unverständlich, warum Leute sowas machen.“ Am meisten ärgere es ihn, wenn Leute ihre Hinterlassenschaften bei Nacht und Nebel mitten im Wald ablagerten.

Beim Mähen des Straßenbegleitgrüns wird wilder Müll richtig sichtbar (Saarwiesenstraße entlang des Bahngeländes).
Beim Mähen des Straßenbegleitgrüns wird wilder Müll richtig sichtbar (Saarwiesenstraße entlang des Bahngeländes). FOTO: Ralf Breitbarth