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Werkmeister freuen sich über Aufschwung bei Saarstahl

Werkmeister freuen sich über Aufschwung bei Saarstahl

Völklingen. Seit 14 Jahren führt Klaus Degen (Foto: privat) als Hauptvorsitzender die Werkmeistergemeinschaft von Saarstahl AG und Tochtergesellschaften. In der Mitgliederversammlung bekam er jetzt bei den Vorstandswahlen erneut das einstimmige Votum für zwei weitere Amtsjahre. Damit steht er seit der Gründung der Meistergemeinschaft 1962 am längsten in deren Führungsposition

Völklingen. Seit 14 Jahren führt Klaus Degen (Foto: privat) als Hauptvorsitzender die Werkmeistergemeinschaft von Saarstahl AG und Tochtergesellschaften. In der Mitgliederversammlung bekam er jetzt bei den Vorstandswahlen erneut das einstimmige Votum für zwei weitere Amtsjahre. Damit steht er seit der Gründung der Meistergemeinschaft 1962 am längsten in deren Führungsposition. In seinem Bericht verwies der 51-Jährige Tagesmeister von Saarstahl in Völklingen auf die verbesserte Auftragslage im Unternehmen. Degen sagte: "Das Jahr 2010 begann wieder mit steigenden Auftragseingängen, die Kurzarbeit wurde beendet und im Stahlwerk wird sogar wieder Mehrarbeit gemacht." Degen erwähnte, die Saarschmiede sei bisher von der Stahlkrise nicht betroffen gewesen. In dem Produktionsbereich seien die Erlöse gut. Verabschiedet wurden aus dem aktiven Bereich vier Kollegen. Zwei neue Meister von der Saarschmiede sind beigetreten. Somit hat die Gemeinschaft 232 Mitglieder, davon sind noch 103 im aktiven Dienst. Bei den Wahlen wurden die Meister Alexander Kessler für das Werk Völklingen und Maik Sinnwell für den Standort Burbach gewählt. Schriftführer Leo Mahr und Kassierer Alfons Baldauf haben sich bereit erklärt, weiter im Vorstand mitzuarbeiten. Aus verschiedenen Produktionsbereichen von Saarstahl wurden die Beisitzer gewählt. Als wichtiges Standbein in der Werkmeistergemeinschaft bezeichnete Klaus Degen das Engagement von Josef Hoffmann, Walter Muno, Heinrich Löw und Horst Großmann, die sich als ehemalige Meister besonders für die Interessenlagen der noch 129 inaktiven Kollegen einsetzen würden. ebe