Weihnachtsbaumverkauf am Simschel

Völklingen. Entgegen dem bundesweiten Trend, der auch in diesem Jahr die Preise für Weihnachtsbäume bis mehr als 30 Prozent gegenüber den Vorjahren in die Höhe schießen lässt, belässt das Forstamt der Stadt Völklingen die Preise weitestgehend auf demselben Niveau wie in den Jahren zuvor. Das teilt die Stadtpressestelle mit

Völklingen. Entgegen dem bundesweiten Trend, der auch in diesem Jahr die Preise für Weihnachtsbäume bis mehr als 30 Prozent gegenüber den Vorjahren in die Höhe schießen lässt, belässt das Forstamt der Stadt Völklingen die Preise weitestgehend auf demselben Niveau wie in den Jahren zuvor. Das teilt die Stadtpressestelle mit. Lediglich die Nordmannstannen seien im Preis entsprechend angepasst worden. Die Angebotspalette reicht von den Fichten ab fünf Euro aufwärts (je nach Größe) bis zu den verschiedenen Edelgewächsen wie Blaufichten und Omorika (jeweils ab zehn Euro aufwärts) sowie Nordmannstannen (ab 15 Euro aufwärts).Der Weihnachtsbaumverkauf findet wie in den vergangenen Jahren beim Forstamt am Wasserwerk Simschel statt. Er beginnt jeweils um 8.30 Uhr und endet mit dem Einbruch der Dunkelheit. Hauptverkaufstage sind Mittwoch, 16. Dezember bis Samstag, 19. Dezember, sowie Montag und Dienstag, 21. und 22. Dezember. Am 23. Dezember ist Schlussverkaufstag mit Restverkauf. An diesem Tag werden keine neuen Bäume mehr eingeschlagen.Das Städtische Forstamt weist ausdrücklich darauf hin, dass trotz Waldsterbens und Sturm- sowie Borkenkäfer-Katastrophen bedenkenlos Weihnachtsbäume gekauft werden können. Die Weihnachtsbäume stammen zum überwiegenden Teil aus speziellen Weihnachtsbaumkulturen, die gerade für diese Nutzung unter Hochspannungsleitungen oder auf ähnlichen Sonderflächen angelegt werden. Diese Sonderflächen sind langfristig einer regulären Waldbewirtschaftung entzogen, so dass bei einer Weihnachtsbaumnutzung auf diesen Flächen der restliche Wald keine Beeinträchtigung erfährt. Ferner werden Bäume als Weihnachtsbäume verkauft, die aufgrund der Pflegemaßnahmen ohnehin entnommen werden. Somit entsteht dem Wald kein Schaden.Beim Forstamt kann auch Wildbret aus heimischen Wäldern bezogen werden, und zwar jeweils als ganzes Stück. Die Abgabe ist generell fast das ganze Jahr über möglich und insbesondere jetzt zu den anstehenden Feiertagen. Der Kilopreis schwankt je nach Art und Größe des Wildes zwischen 4,50 und sieben Euro. redWeitere Auskünfte, auch im Hinblick auf das Zerwirken, also Zerkleinern des Wildes für eine gewisse Aufwandsentschädigung, gibt das Städtische Forstamt unter der Telefonnummer (06898) 132 341.