Wehrdens innere Werte

Wehrden. Der Völklinger Stadtteil Wehrden mag vielleicht von der Optik her landläufig nicht zu den schönsten Orten gehören. Dominik Gregorius und seine Freunde und Bekannten legen jedoch viel Wert auf die "inneren Werte" des Völklinger Stadtteils und wissen ihn somit trotzdem hoch zu schätzen

 Dominik Gregorius auf dem Sportplatz. Foto: Becker & Bredel

Dominik Gregorius auf dem Sportplatz. Foto: Becker & Bredel

Wehrden. Der Völklinger Stadtteil Wehrden mag vielleicht von der Optik her landläufig nicht zu den schönsten Orten gehören. Dominik Gregorius und seine Freunde und Bekannten legen jedoch viel Wert auf die "inneren Werte" des Völklinger Stadtteils und wissen ihn somit trotzdem hoch zu schätzen. "Auch wenn Wehrden nicht so idyllisch ist, ist der Ort dennoch spezieller als andere Dörfer der Umgebung. Das macht vor allem die freundliche und aufgeschlossene Art der Menschen aus. Man muss in Wehrden einfach ein bisschen hinter die Fassaden schauen. Erst wenn man sich dem Alltag etwas mehr widmet, verspürt man den rustikalen Charme unseres Örtchens", sagt Dominik Gregorius, der schon sein ganzes Leben in Wehrden lebt - und seine Familie bereits in der vierten Generation. "Mein Großvater hatte früher zusammen mit meiner Großmutter einen Friseursalon in Wehrden, der mittlerweile zu einer Wohnung umgebaut wurde. Schon er fühlte sich in Wehrden sehr wohl", so der 22-Jährige weiter. Schön sei es vor allem im "oberen Wehrden", das heißt oben auf dem Wehrdener Berg. Dort lebten die Leute, die wie Dominik Gregorius schon ihr halbes Leben dort verbracht haben, was einer großen Gemeinschaft entspricht, bei der jeder jeden kennt. Seit seinem achten Lebensjahr spielt der BWL-Student mit kleinen Unterbrechungen auch Fußball im örtlichen Verein, der sich seit neustem über einen neuen Kunstrasenplatz freuen darf. "Leider spielen wir in einer nicht allzu guten Liga. Ich hoffe, dass der neue Platz uns ein wenig Nachwuchs bescheren kann", sagt Dominik Gregorius lachend. bub