Wehrden mit Sieg und Niederlage

Trotz einer Niederlage sind die Verantwortlichen des TTC Wehrden zufrieden mit dem Doppelspieltag. Zumal die Mannschaft der Niederlage in Birkmannsweiler einen Tag darauf einen Sieg gegen Staig folgen ließen.

Ein Sieg und eine Niederlage lautet die Ausbeute von Tischtennis-Regionalligist TTC Wehrden nach seinen beiden Auswärtsspielen in Baden-Württemberg. Am Samstag verlor der TTC beim Tabellenzweiten VfR Birkmannsweiler mit 7:9. Einen Tag später setzte sich Wehrden beim Fünften SC Staig mit 9:3 durch.

Die Partie gegen Birkmannsweiler verlief dramatisch. Mit einem Sieg im letzten Doppel hätten Alexander Fischer und Ludvik Persolja für den TTC zum 8:8 ausgleichen können. Doch die Wehrdener verloren nach vier hart umkämpften Sätzen gegen Roman Zavoral und Georgios Tsantekidis mit 6:11, 12:10, 10:12 und 12:14. Lange Zeit hatte es zuvor so ausgesehen, als könnte Wehrden sich für die 7:9-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und dem Favoriten ein Bein stellen. Der TTC gewann zwei der drei Doppel zum Auftakt und lag im Anschluss lange in Führung. Nach acht Einzeln führten die Gäste mit 6:5. Doch die folgenden Partien brachten die Wende.

Arnoldas Domeika, Michael Schwarz und Fabian Freytag verloren ihre Spiele alle im entscheidenden fünften Satz. Lukas Kurfer ließ beim TTC mit einem Sieg gegen Christoph Stössinger (3:1) noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch das entscheidende Doppel ging dann verloren. "Bei uns ist niemand bitter enttäuscht. Die Truppe hat gezeigt, dass sie mit einer der besten Mannschaften der Liga mithalten kann", sagte TTC-Vorstand Karlheinz Becker.

Ihre Stärke bewies die Mannschaft auch einen Tag später beim SC Staig. Nach den Doppeln führte Wehrden mit 2:1 und sorgte danach schnell für klare Verhältnisse. Der TTC gewann die ersten vier Einzel. Besonders beeindruckte Persoljas Sieg gegen das französische Ausnahmetalent Irvin Bertrand (3:1). Staig kam zwischenzeitlich auf 3:7 heran. Doch Persolja gewann problemlos gegen Valeryi Rakow (3:0) und Domeika setzte sich im spannendsten Spiel des Tages in fünf Sätzen gegen Thilo Merrbach durch. "Dass wir so klar bei einem der finanzkräftigen badischen Vereine gewinnen, ist Wahnsinn", jubelte Becker, der mit dem 18 Jahre alten russischen Junioren-Nationalspieler Maxim Chaplygin den ersten Neuzugang bekannt gab.

Wehrden bestreitet am kommenden Sonntag um 14 Uhr beim Vorletzten TSG Heilbronn sein letztes Saisonspiel. "Wenn wir dort gewinnen, würden wir die Runde als Aufsteiger mit einer ausgeglichenen Bilanz auf einem starken fünften Platz beenden", sagte Becker.