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Was zu Weihnachten unterm Baum liegt

Was zu Weihnachten unterm Baum liegt

Jetzt beginnen die wahrscheinlich stressigsten Wochen des Jahres. Wer seine Geschenke noch nicht parat hat, stöbert in den Geschäften nach einer passenden Aufmerksamkeit für seine Lieben. Das Budget ist dabei unterschiedlich.

Jedes Jahr stellen sich viele Mitmenschen dieselbe Frage: Was verschenke ich an Weihnachten, und wer wird beschenkt? Wir haben die Völklinger gefragt, wie viel Geld sie für die Weihnachtsgeschenke ausgeben und ob sie lieber beschenkt werden oder selbst verschenken. "Ich gebe insgesamt circa 30 Euro für Weihnachtsgeschenke aus", erzählt uns Sina de Masi. Die Schülerin beschenkt ihre engsten Verwandten am liebsten mit Pralinen oder einem kuscheligen Schal. "Am liebsten beschenke ich, weil ich mich über ihre Reaktionen am meisten freue", so die 17-Jährige aus Völklingen .

Paul Beraens (77) gibt kein Geld für Weihnachten aus: "Früher habe ich immer gerne die Wünsche der engsten Ver wandtschaft erfüllt. Heute schenke ich nichts mehr." Der Rentner habe früher lieber verschenkt, als beschenkt zu werden. "Ich bin mit zehn Ge schwistern groß geworden. Es liegt in meiner Natur, lieber zu verschenken", so der Völklinger, der sich kein Limit für die Geschenke setzte.

"Das Limit für die Weihnachtsausgaben passt sich dem Alter und den Wünschen meiner Tochter an", erzählt Annette Bäcker schmunzelnd. Am liebsten verschenkt die Industriekauffrau Geld : "Wir verschenken nur im engsten Familienkreis. Mit Geld kann man sich das kaufen, was man sich wünscht." Für die Völklingerin ist es nicht wichtig, etwas zu Weihnachten geschenkt zu bekommen, da sie das Besinnliche an Weihnachten mehr schätze. "Wenn ich etwas brauche, kaufe ich es mir selbst. Deswegen beschenke ich die Menschen lieber", so die 52-Jährige.

Geld ist auch das, was Gudrun Mörsdorf am liebsten verschenkt. Ein Limit dafür setze sich die 79-Jährige nicht. "Natürlich freut man sich auch über eine Kleinigkeit zu Weihnachten. Aber wichtiger ist es doch, die Mitmenschen glücklich zu machen", erzählt die Rentnerin aus Klarenthal.

"Dieses Jahr habe ich schon viel zu viel ausgeben", so Irene Renno, die das meiste Geld für wohltätige Zwecke spendete. "Ich habe Geschenke für eine Tombola gekauft. Von mir selbst bekommen nur noch meine Tochter, ihr Mann und mein Lebensgefährte etwas." Die 76-Jährige versucht sich nach den Wünschen ihrer Familie zu richten und setzt sich kein Limit. "Ich verschenke sehr gerne und freue mich, wenn ich den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann", so die Völklin gerin.

"Es kommt auf meine Ideen an, wieviel Geld ich für die Geschenke ausgebe. Aber ein Limit setze ich mir nicht", erzählt uns der 24-jährige Joey Walter. Für den Völklinger ist es wichtig, den Menschen etwas zu schenken, die ihn auch beschenkt haben: "Meine Familie und mein bester Freund dürfen sich über etwas freuen. Aber nichts Spezielles. Ich schenke einfach das, was mir in den Sinn kommt", verrät der Anlagemechaniker.