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Warndt-Gymnasium erneut Spitzenreiter

Völklingen. Der Wettbewerb der weiterführenden Schulen ist entschieden. Nach Ende der Anmeldefrist für die gegenwärtigen Viertklässler liegt das Warndt-Gymnasium in Geislautern wie im Vorjahr an der Spitze in der Region. Bernhard Geber

Das Warndt-Gymnasium in Geislautern hat seinen Spitzenplatz bei den Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen in der Region behauptet. 105 Kinder (Vorjahr: 108) wurden für das kommende Schuljahr angemeldet. Damit ist auch die Fortsetzung des bilingualen Zweigs (mit Zusatzstunden in französischer Sprache) gesichert. "Wir haben nach einem vorübergehenden Durchhänger kontinuierlich aufgebaut und uns engagiert. Das wird auch bei den Eltern wahrgenommen", meinte Schulleiterin Beatrix Lafontaine.

Das Albert-Einstein-Gymnasium in Völklingen hat mit 90 Anmeldungen (Vorjahr nur 65) kräftig aufgeholt. 37 Kinder wurden dabei für die neu eingeführten Bandklassen angemeldet. Schulleiter Wolfgang Pfaff sagte dazu: "Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt." (siehe auch "Stichwort).

An der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule in Ludweiler wurden 81 Kinder (Vorjahr 70) angemeldet. Darunter befinden sich auch über 20 Kinder aus Großrosseln, wo die Robert-Schuman-Schule vor der Schließung steht. Rita Müller, Schulleiterin in Ludweiler, meinte dazu, Großrosselner Kinder seien schon in vergangenen Jahren in ähnlicher Größenordnung dabei gewesen. Die Arbeit der vergangenen Jahre habe sich für die Graf-Ludwig-Schule offenbar ausgezahlt.

In etwa gleich bleibende Zahlen verzeichnen die sonstigen weiterführenden Schulen in der Region. Am Völklinger Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium gab es 86 und an den Völklinger Gemeinschaftsschulen Hermann Neuberger und Am Sonnenhügel 68 beziehungsweise 62 Neuanmeldungen.



Zum Thema:

StichwortBandklassen sind ein Projekt, das das Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) nun erstmals startet. Ziel ist es laut Leiter Wolfgang Pfaff, Schüler zur "musikalischen Bühnenreife zu führen". Drei Musiklehrer und drei Musiksäle stehen zur Verfügung, um jeweils drei Gruppen zeitgleich zu unterrichten. Zum normalen Pensum kommt eine Musikstunde pro Woche hinzu. Nahziel ist, zu Jahresende ein Schulkonzert "mit fünf Bands von Zehnjährigen" zu präsentieren. Pfaff freut sich über hohe Motivation: Schüler, die bereits ein Instrument beherrschten, hätten nun auch den Wunsch, ein weiteres zu erlernen. er