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| 20:21 Uhr

Vorsätzliche Zerstörungen sind minimal

Völklingen. Beim Regionalverbands-Wettbewerb "Unsere Schule soll schöner werden" wurde das Völklinger Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) am vergangenen Donnerstag mit dem ersten Preis ausgezeichnet (wir berichteten). Unter dem Motto "Schöne und saubere Schule" packten alle Schüler und Lehrer sowie mehrere Eltern an zwei Projekttagen im September 2007 kräftig mit an Von SZ-Mitarbeiter Thomas Annen

Völklingen. Beim Regionalverbands-Wettbewerb "Unsere Schule soll schöner werden" wurde das Völklinger Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) am vergangenen Donnerstag mit dem ersten Preis ausgezeichnet (wir berichteten). Unter dem Motto "Schöne und saubere Schule" packten alle Schüler und Lehrer sowie mehrere Eltern an zwei Projekttagen im September 2007 kräftig mit an. Der pädagogische Hintergrund der Aktion: Da die Hausordnung die Jugendlichen nur bedingt zu Sauberkeit und Ordnung motivieren kann, sollten die Schüler in praktischen Projekten für die Thematik sensibilisiert werden: Was man mit den eigenen Händen erschafft, tritt man anschließend sicher nicht mit Füßen. Die jungen Leute wählten die Projekte selbst aus und beteiligten sich bereits an der Planung. Sie bastelten Nistkästen, entfernten Unkraut in den Beeten, möbelten die Schulhofbänke auf und verschönerten die neue Turnhalle, die Musiksäle und die Cafeteria mit Wandbildern. Ein Basketballfeld wurde markiert, Wandkarten repariert, neue Mülleimer zur Trennung des Abfalls aufgestellt. "Das Entrosten war anstrengend, aber das Streichen in der Gemeinschaft hat Spaß gemacht", berichtet Simon Hansen. Mit seinen Kollegen hat der 15-Jährige einen 80 Meter langen Eisenzaun wieder in Schuss gebracht. Neben der Arbeit wurden auch Kontakte geknüpft: Während des Streichens des Klassensaals konnte Anish Roeder, 16 Jahre, die neuen Kameraden näher kennen lernen. Auch Sarah Lößlein griff zum Pinsel. Und stellte fest, dass es gar nicht so einfach ist, einen großen Blumenkübel mit mehreren Leuten gleichmäßig zu streichen. "Aber am Ende hat doch alles geklappt", freut sich das 13-jährige Mädchen. Die jungen Leute fühlen sich jetzt für ihre Schule verantwortlich und achten darauf, dass die Erfolge ihrer Arbeit nicht durch Vandalen zunichte gemacht werden. Mit Erfolg. "Die Zahl der Schäden durch vorsätzliche Zerstörung ist minimal", versichert Schulleiter Wolfgang Pfaff. Gemeinsam werden Schüler, Lehrer und Eltern nun überlegen, wie sie das Gymnasium mit dem Preisgeld von 1000 Euro weiter verschönern können. Neben dem AEG wurde auch die Erweiterte Realschule Am Sonnenhügel für die Planung und Umsetzung ihrer Schulhofgestaltung mit dem ersten Preis ausgezeichnet (Bericht folgt).