Völklinger VHS-Direktor Schäffner geht in den Ruhestand

Karl-Heinz Schäffner hört auf : VHS-Direktor geht in den Ruhestand

Karl-Heinz Schäffner hat die Kulturarbeit in Völklingen maßgeblich geprägt.

Nach fast 34 Jahren im Dienste der Stadt Völklingen haben Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und Bürgermeister Christof Sellen den VHS-Direktor und Fachdienstleiter für Kultur, Sport, Archiv und Stadtbibliothek, Karl-Heinz Schäffner, in den Ruhestand verabschiedet. Blatt: „Karl-Heinz Schäffner hat für Völklingen viel getan.“

Er hat die Kulturarbeit der Stadt Völklingen maßgeblich geprägt und war Ideengeber und Mitorganisator von vielen kulturellen Veranstaltungen und Kunst-Projekten. Zu nennen sind die bekannten Völklinger Kulturreihen „City Open Air“, „Klamauk unterm Schirm“ und „Völklinger Hüttenjazz“. Auch die Gitarrenserie „Carbon & Stahl“ organisierte Schäffner mit dem Gitarristen Dietmar Kunzler 19 Jahre lang. Mit Jürgen Reitz und dem Verein Titania gelang es, eine überregional beachtete Theaterszene aufzubauen.

Stets gut besucht sind nach Angaben der Stadt die Ausstellungen, die regelmäßig im Neuen und Alten Rathaus bis heute stattfinden. Unter der Regie Schäffners sei es zudem gelungen, eine städtische Kunstsammlung anzulegen, wobei insbesondere Werke von Eberhard Gnahs, Horst Reinsdorf, Inge Andler-Laurenz und Herrmann Lasch zu nennen sind.

Mit der Volkshochschule war Schäffner Initiator der Bürgerbewegung für Gesundheitsförderung und Prävention, „Völklingen lebt gesund!“, die Vorbild einer landesweiten Kampagne gewesen sei; er gründete mit den französischen Kollegen die grenzüberschreitende Volkshochschule Völklingen-Forbach und entwickelte die Volkshochschule Völklingen zur zweitgrößten des Landes. Schäffner sagt: „Ich habe immer gerne für Völklingen und die Bürger gearbeitet. Ein Dankeschön geht an mein fantastisches Team.“ Schäffner wäre auch gerne Oberbürgermeister geworden. Doch 2002 verlor der SPD-Kandidat die Stichwahl gegen Klaus Lorig (CDU) und anschließend die Bürgermeisterwahl gegen Jochen Dahm (CDU), obwohl die SPD die Mehrheit im Stadtrat hatte.

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