Versorgungsunternehmen geben Entwarnung: Völklinger und Großrosseler müssen kein Wasser sparen

Versorgungsunternehmen geben Entwarnung : Völklinger und Großrosseler müssen kein Wasser sparen

Im Warndt gibt es genügend Reserven.

Nalbachs Bürgermeister Peter Lehnert hat bereits als Erster im Saarland Alarm geschlagen und seine Bürger zum Wassersparen aufgefordert. Derzeit werde mehr verbraucht als gefördert, und wenn der Hochbehälter am Litermont leerlaufe, werde auch die Feuerwehr in der Gemeinde im Ernstall auf dem Trockenen sitzen.

Die Völklinger und Großrosseler können derweil unbesorgt weiter ihre Autos waschen und ihren Rasen sprengen. Dirk Scheffner, Geschäftsführer der Netzgesellschaft der Völklinger Stadtwerke, versicherte gestern, die Wasserversorgung in seinem Zuständigkeitsbereich sei gesichert. Es seien ausreichend Reserven vorhanden. Die Stadtwerke versorgen die Innenstadt und die weiteren Stadtteile bis auf Ludweiler und Lauterbach. Für diesen Völklinger Bereich und die gesamte Gemeinde Großrosseln mit insgesamt rund 16 500 Einwohnern ist der Wasserzweckverband Warndt (WZV) mit Sitz in Ludweiler zuständig.

Dessen Betriebsleiter Hermann Schon erklärte gestern, die Versorgung der Bevölkerung sei auch bei lange andauernder Trockenheit gesichert. Die Wasserreserven im Werbelner Bachtal, wo der WZV fördert, und auch die im Warndt insgesamt reichten über einen langen Zeitraum. Auch die Völklinger Stadtwerke könnten auf diese Wasserreserven im Warndt zurückgreifen.

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