Völklinger Sternsinger in Trier: Völklinger Sternsinger bei Bundesstart dabei

Völklinger Sternsinger in Trier : Völklinger Sternsinger bei Bundesstart dabei

Kinder aus der Pfarrei St. Eligius fahren nach Trier. Am Wochenende ziehen sie mit Segens-Kreide los.

Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius Völklingen haben mit ihren Familien an der bundesweiten Eröffnung der Aktion teilgenommen. Gisela Rink, stellvertretende Diözesanvorsitzende des Familienbundes der Katholiken, hatte die Fahrt organisiert. Und so fuhr die Gruppe von etwa 30 Personen – begleitet auch von Gemeindereferentin Andrea Schwindling – nach Trier. Dort wurden sie von Bischof Stephan Ackermann begrüßt. 

Beeindruckend, so berichtet Gisela Rink, war die Vielzahl der Kinder und Jugendlichen, die sich für diese Aktion engagieren. In diesem Jahr insbesondere für Kinder in Indien, die in Armut leben, keine Schulbildung erhalten, sondern mit ausbeuterischer Kinderarbeit Geld verdienen müssen. Um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, werden die Sternsinger Spenden sammeln.

Nach der Einstimmung startete ein vorbereitetes Stadtspiel zur Erkundung von Trier. Von der Porta Nigra aus zogen schließlich alle Sternsinger durch die Stadt zum Abschlussgottesdienst in den Dom. Per Los wurde entschieden, dass Johanna den Völklinger Stern zum Altar bringen und die gesegnete Kreide mit nach Hause nehmen durfte. Auf dem Heimweg herrschte Schneetreiben; aber  im Bus erklangen immer wieder die Sternsingerlieder. „Es war ein erlebnisreicher Tag“, zieht Rink Bilanz; „wichtig auch für die Kinder, dass sie mit Eltern oder Großeltern an dieser bundesweiten Eröffnung teilnahmen. Ohne Unterstützung in den Familien sind solche Aktionen nicht denkbar.“ „Ein Dankeschön gilt allen Kindern und Jugendlichen“, ergänzt Gemeindereferentin Andrea Schwindling, „und auch allen Betreuern, die die Kinder begleiten.“

Am 6./7. Januar werden die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius in Völklingen unterwegs sein – ihr Motto: Segen bringen und Segen sein. Sie  freuen sich, wenn sie viele offene Türen finden.

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