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Völklinger IG Metall ehrt Mitglied für 70 Jahre

Die IG Metall ehrte mehr als 1300 Jubilare. Unser Bild zeigt die Gruppe der Metaller, die 60 Jahre dabei sind, und Robert Hiry (hinten, 3. v. links) sowie Guido Lesch (hinten, 2. v. rechts). Foto: Engel
Die IG Metall ehrte mehr als 1300 Jubilare. Unser Bild zeigt die Gruppe der Metaller, die 60 Jahre dabei sind, und Robert Hiry (hinten, 3. v. links) sowie Guido Lesch (hinten, 2. v. rechts). Foto: Engel FOTO: Engel
Völklingen. Über 1300 Jubilare ehrte die IG Metall für langjährige Mitgliedschaft. Werner Blum hat es auf 70 Jahre gebracht. Zur Sprache kam auch der Einsatz der Gewerkschaft, ohne deren Kampf es hier wohl keine Metallindustrie mehr gäbe. Andreas Engel

Das war wieder ein großes Fest für die Jubilare der IG Metall Völklingen in der Rodener Kulturhalle. Insgesamt ehrten Robert Hiry und Guido Lesch, erster und zweiter Bevollmächtigter der Geschäftsstelle Völklingen, mehrere Hundert von insgesamt mehr als 1300 Jubilaren für 25, 40, 50, 60 und ein Mitglied gar für 70 Jahre Zugehörigkeit in der IG Metall .

Erstmals in der Geschichte der Völklinger Geschäftsstelle wurde mit Werner Blum ein Gewerkschafter für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz, der selbst für 50 Jahre IG-Metall-Mitgliedschaft geehrt wurde, sagte, dass die Solidarität in der Gewerkschaft ihn geprägt habe. Henz lobte den Zusammenhalt innerhalb der Organisation und bekräftigte, dass es ohne den Kampf der IGMetall wohl keine Metallindustrie an der Saar mehr gäbe. "Ich bin stolz, dabei zu sein".

Ein weiteres prominentes Gewerkschaftsmitglied wurde in Roden geehrt: Peter Hartz , der Namensgeber der Hartz-Gesetze, ist seit 60 Jahren Metaller.

In seiner Festrede ging Robert Hiry auf das Jubiläum der IG Metall ein: "125 Jahre gibt es die Gewerkschaft, das bedeutet 125 Jahre Kampf für soziale Gerechtigkeit, Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen und Frieden".

Guido Lesch betonte in seiner Rede, dass man sich weder alleine auf Politiker noch auf Manager verlassen könne, die meist nur ihre persönliche Karriere beziehungsweise Profit im Auge hätten. Aus diesem Grund benötigten die Menschen starke, kritische und unabhängige Gewerkschaften , die sich für die Interessen der Beschäftigten einsetzten.

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