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Völklinger gehen bald zur Sparkasse Saarbrücken

Völklingen. Mit einstimmigen Beschlüssen hat der Völklinger Stadtrat die Fusion der Stadtsparkasse mit der Sparkasse Saarbrücken und die Auflösung des Eigenbetriebes für Grundstücks- und Gebäudemanagement (GGM) abgehakt. Bernhard Geber

Rund 90 Mitarbeiter kümmerten sich bisher in sechs Zweigstellen und der Zentrale in der Bismarckstraße um etwa 40 000 Stadtsparkassen-Kunden. Die Völklinger Stadtsparkasse wird nun zum 1. Januar 2017 mit der Sparkasse Saarbrücken fusionieren. Konkrete Veränderungspläne sind noch nicht bekannt. Der Stadtrat hat nun einen weiteren Schritt hin zur Fusion getan. Die Stadt ist in aller Form dem Sparkassenzweckverband Saarbrücken beigetreten. In dem neuen Verbandsgremium sollen sich die Ratmitglieder Erik Kuhn (SPD ) und Stefan Rabel (CDU ) um die Belange der Völklinger Bürger kümmern.



Neben der Stadtsparkasse werden die Völklinger ab Jahreswechsel auch einen weiteren vertrauten Ansprechpartner vermissen. Der Stadtrat hat hat nun die Auflösung des Eigenbetriebs für Grundstücks- und Gebäudemanagement (GGM) besiegelt. Dieser kümmerte sich bisher um eine breite Palette von Dingen wie Neubauten und Sanierungen, Sportstätten , Schulen und auch die City-Tiefgarage. Es ist noch nicht bekannt, wohin die rund 60 Mitarbeiter und die Zuständigkeiten wechseln, wenn GGM wieder in die allgemeine Verwaltung im Rathaus eingegliedert wird.

Die Stadt hat sich nun endgültig vom Plan einer Verbindungsstraße zwischen der Autobahn A 620, Anschlussstelle Wehrden, und der Karolinger Straße verabschiedet. Die Kosten hatten sich als nicht zu bewältigen herausgestellt. Problem dabei: Die Stadt hatte schon rund 1,5 Millionen Euro Zuschuss vom Land kassiert. Der Stadtrat beschloss nun eine neue Linie: Saarbrücken soll davon überzeugt werden, dass man diese Mittel auch für eine Verbindungsstraße von der Straße Am Holzplatz bis hin zur Raffineriestraße an der Ortslage Fenne vorbei verwenden kann.

Nahezu der gesamte Stadtteil Luisenthal soll als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden. Der Stadtrat hat nun auch noch den Bereich noch von der Albertstraße bis hin zur Althansstraße 16 hinzugefügt. Doch das Hauptproblem bleibt: Es fehlen nach wie vor jegliche Fördermittel.

Und es soll jetzt wieder ein wenig gespart werden. Völklingen kündigt seine unmittelbare Mitgliedschaft im Deutschen Städtetag auf. Die kostete bisher rund 10 000 Euro pro Jahr. Die Stadt muss aber für ihre Mitgliedschaft im Saarländischen Städte- und Gemeindetag weiterhin rund 27 000 Euro jährlich hinlegen.

Nach der Sitzung am Donnerstagabend, über die wir bereits teilweise berichtet hatten, freute sich Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU ) über "lauter einstimmige Beschlüsse".

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