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Völklingen: Gisela Rink kritisiert Frauenhaus-Investor und Stadt

Kritik an den Kritikern : Gisela Rink: Transparenz fehlt

Die ehemalige Landtagsabgeordnete Gisela Rink ist für die CDU im Völklinger Stadtrat und auch Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Ortsverband Völklingen. Auf die Frage, ob sie gegen das Frauenhaus stimmen wird, erklärte sie: „Ich werde nicht gegen ein Frauenhaus stimmen, sondern gegen die Änderung des Bebauungsplans.

Leider stelle ich immer wieder fest, dass dies in der Öffentlichkeit falsch dargestellt wird.“ In besagter Straße handele es sich um ein reines Wohngebiet, in dem eine soziale Einrichtung nicht vorgesehen sei. Der Investor habe sein Haus entsprechend umgebaut, „ohne dies vorher zu beantragen, bzw. mit den Anwohnern entsprechend zu kommunizieren. Inwieweit die Oberbürgermeisterin mit eingebunden war, kann ich nicht beurteilen, die CDU-Fraktion erfuhr von der Einrichtung, als die Fakten geschaffen waren. Sieht so ein transparentes Verfahren aus?“ Das werde von vielen Anwohnern auch so gesehen. Außerdem würden lediglich zwei neue Schutzplätze errichtet, denn drei Plätze würden von Saarbrücken nach Völklingen verlagert werden. „Kurzum“, so Gisela Rink, „ich werde nicht gegen ein Frauenhaus stimmen, sondern gegen die Veränderung des Bebauungsplans, die in einem sehr intransparenten Verfahren und mit emotionalem Druck durchgeboxt werden soll.“

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