Vier Tage feiern an der Grenze: Am 30. Mai startet das Warndt-Weekend

Vorfreude aufs Warndt-Weekend : Grenzüberschreitendes Fest für alle

Vom Donnerstag, 30. Mai, bis zum Sonntag, 2. Juni, dauert das Warndt-Weekend. So prall gefüllt wie dieses Mal, bei der 19. Auflage, war der Terminkalender des deutsch-französischen Festes noch nie. Für jede und jeden ist etwas dabei.

Ein veritables Schloss spielte dieser Tage eine zentrale Rolle für das 19. Warndt-Weekend. Nämlich das Château d’Hausen im lothringischen Hombourg-Haut. Dort trafen sich die Akteure des grenzüberschreitenden Festes, um das Programm offiziell vorzustellen. Und um es auch gleich, schon vorab, ein bisschen zu feiern. Denn das Angebot an den vier Festtagen – von Donnerstag, 30. Mai, bis einschließlich Sonntag, 2. Juni – ist so üppig und so vielfältig wie noch nie.

Laurent Muller, Bürgermeister von Hombourg-Haut, und Departementsrätin Françoise Goldité konnten bei der Begrüßung mit Stolz auf einige eigene Beiträge verweisen. So organisieren die Stadt Hombourg-Haut und die Touristinfo des Gemeindeverbands Freyming-Merlebach unter anderem einen großen Flohmarkt in der mittelalterlichen Altstadt von Hombourg-Haut, eine Kunstausstellung des Vereins „Le peintre et son atelier“, eine Entdeckertour per Rad von 26 Kilometern, eine Besichtigung der aquatischen Maginot-Linie und der Befestigungsanlagen in Barst und einen Spaziergang von Hoste in Richtung Cappel sowie durch den beeindruckenden Sandsteinbruch „Carrière du Barrois“.

Stephan Toscani (CDU), Präsident des saarländischen Landtags, hat die Schirmherrschaft übernommen – Gilbert Schuh, Bürgermeister von Morsbach, und Stephan Strichertz, Bürgermeister von Kleinblittersdorf, beide auch Vizepräsidenten des Eurodistricts Saar-Moselle, werteten diese politische Geste als Zeichen: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist wichtig. Und sie genießt Wertschätzung. Gerade auch bei Bürgerprojekten wie dem Warndt-Weekend, an dem sich mehrere hundert Ehrenamtliche beteiligen.

Sage und schreibe 69 Einzelveranstaltungen organisiert das Fest-Netzwerk in diesem Jahr, mehr denn je zuvor. Das, so heißt es stolz in der Mitteilung des Eurodistricts, zeige „den kulturellen Reichtum und die Vielfalt im Bereich Tourismus und Freizeit“, die der deutsch-französische Warndt zu bieten hat.

Viele Programmpunkte haben schon Tradition. Etliche andere sind neu. Es gibt Wanderungen und Radtouren, Sport- und Kunst-Angebote, Führungen zu Geschichts- oder Natur-Themen – unmöglich, sie alle hier aufzulisten.

Wer für „sein“ Warndt-Weekend planen will, sollte sich Zeit nehmen, das Programm in aller Ruhe zu studieren. Die gedruckte Broschüre ist, wie immer, zweisprachig erschienen. Zu haben ist sie  in der Tourist-Information im Saarbrücker Schloss und im Rathaus Saarbrücken sowie in den Tourismusbüros Forbach, Freyming-Merlebach, St. Avold und Creutzwald. Eilige können es auch ab sofort herunterladen auf der Internetseite des Eurodistricts Saar-Moselle.

www.saarmoselle.org

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