Viele Freunde halten Kreuzeskirche in Fürstenhausen am Leben

Viele Freunde halten Kreuzeskirche in Fürstenhausen am Leben

Die Kreuzeskirche in Fürstenhausen ist 40 Jahre alt. Am 9. November 1975 war sie eingeweiht worden, und am Sonntag, 8. November, soll das Jubiläum gefeiert werden. Um 10.30 Uhr beginnt in der Kirche ein Festgottesdienst mit dem Posaunenensemble Warndt.

Anschließend heißt es im evangelischen Gemeindehaus in der Vereinshaushausstraße "Kulinarisches und Unterhaltung".

Entworfen wurde die Kreuzeskirche vom Architektenbüro Pfeiffer und Kühnen. Das Bauland wurde vom Kirchbau-Verein Fürstenhausen / Fenne e.V. zur Verfügung gestellt, und auch die Anschaffung der Orgel gelang mit Hilfe des Kirchbau-Vereins. Nach der Übergabe nahm das Gemeindeleben seinen Lauf. Aber dann begann der Kohleabbau unter Fürstenhausen . Eine Schieflage der Kirche entstand. Als dann auch noch das Dach undicht wurde, drohte die Schließung. Doch es gelang nach einiger Anstrengung, die Schäden zu beheben.

Der zweite Rückschlag war ein ganz anderer. Auf einer Gemeindeversammlung am 10. Juli 1998 erklärte die damalige Pfarrerin Inge Wiehle, dass wegen knapper werdender Mittel die Kirche nicht mehr finanziert werden könne. Die Pfarrerin bezifferte die jährlichen Unterhaltungskosten auf 12 000 DM. Da machte Ruth Fischer einen Vorschlag: Man müsse 100 Menschen finden, die bereit wären, monatlich zehn DM zu spenden, um diese Summe aufzubringen. Das war die Geburtsstunde des Förderkreises zur Erhaltung der Kirche.

Denn nun machte sich eine Gruppe von Gemeindegliedern daran, den Plan umzusetzen. Bereits zum Jahresende waren 14 155,85 DM gespendet, und rund 80 Menschen hatten ihre Bereitschaft zu einer regelmäßigen Spende per Dauerauftrag erklärt. Erfolgreich war auch die Idee, Benefizkonzerte zu veranstalten. Dies alles ermöglicht nunmehr seit 17 Jahren den Erhalt der Kreuzeskirche.