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Kolumne
Verschönerung ganz einfach

Die Unterführung zwischen dem Völklinger Platz und dem Alten Bahnhof ist eine Art Eintrittstor zur Innenstadt. Einladend wirkt der Durchgang allerdings nicht. Für Weltkulturerbe-Besucher ist es eher eine Barriere, die auf dem Weg zur City überwunden werden muss. Von Thomas Annen

Und auch einheimische Passanten sind froh, wenn der schummrige Tunnel hinter ihnen liegt.


Ich habe einen Vorschlag, wie man den Bereich attraktiver gestalten kann. Die Idee ist nicht neu, aber womöglich wirksam: Sorgt für mehr Licht!

Um die Unterführung aufzuhellen, muss kein Planungsbüro mit der Entwicklung eines teuren Lichtkonzepts beauftragt werden. Es genügt, einige Leuchten auszutauschen. Genauer gesagt: 25. Kürzlich habe ich nachgezählt. Insgesamt 56 Strahler sind an der Fußweg-Decke installiert. 31 von ihnen leuchten. Die 25 Lampen, die nicht leuchten, sind vermutlich kaputt.  Sie könnten sicher leicht ersetzt werden. Oder handelt es sich doch um ein ausgefeiltes Energiesparkonzept eines Planungsbüros?



Thomas Annen

Die Unterführung zwischen Weltkulturerbe und Bahnhof – schummrig, weil etliche Lampen an der Decke kaputt sind.
Die Unterführung zwischen Weltkulturerbe und Bahnhof – schummrig, weil etliche Lampen an der Decke kaputt sind. FOTO: Thomas Annen