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Grenzüberschreitendes Projekt
Landmarken sollen leuchten

Völklingen/Großrosseln. Vom Schweizerberg in Völklingen bis zum Parc Explor Wendel in Petite-Rosselle. red

Für die Machbarkeitsstudie „Inszenierung von Landmarken im Warndt“ hat der Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo einen Scheck in Höhe von 25 500 Euro überreicht. Vier Landmarken im Warndt – der Schweizerberg in Völklingen, die Bergehalde Velsen, der Förderturm St. Charles in Großrosseln und der Parc Explor Wendel in Petite-Rosselle – sollen vernetzt und zu Erlebnisorten ausgebaut werden. Dabei will der Regionalverband unter anderem Beleuchtungskonzepte zur optischen Verbindung zwischen den Landmarken entwickeln.


Krämer betonte die Bedeutung der Landmarken als Relikte der Wirtschaftsgeschichte. „Die weitgespannten Sichtverbindungen bis nach Frankreich können bei entsprechender Inszenierung eine besondere Qualität für die gesamte Region darstellen“, sagte Gillo. Jörg Dreistadt, Bürgermeister von Großrosseln und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgemeinschaft Warndt-Saargau, betonte: „Der Warndt hat eine gemeinsame, industrielle Vergangenheit. Diese macht nicht an der Grenze halt.“

Projektpartner sind die Gemeinde Großrosseln, die Stadt Völklingen und der Zweckverband Musée les Mineurs. Weitere Unterstützer sind die Stadt Saarbrücken, der Gemeindeverband Forbach und der Zweckverband Regionalentwicklung Warndt. Das Geld stammt zu 75 Prozent aus einem Fördertopf der Europäischen Union und zu 25 Prozent aus Landesmitteln.