Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Verbraucherzentrale widerlegt Brandgefahr bei Wärmedämmung

Völklingen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale wollen mit dem Vorurteil aufräumen, dass Wärmedämmung zu einem Brand führen kann. In Einzelgesprächen können Eigentümer erfahren, welche Dämmung für ihre Immobilie am besten geeignet ist. red

"Wenn ich mein Haus dämme, dann fackelt mir die Bude ab!": Diese Befürchtung ist weit verbreitet und wurde durch verschiedene Fernsehberichte auch geschürt. "Sachlich nicht nachvollziehbar und nicht korrekt", meint hierzu Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes Reinhard Schneeweiß. Im Verhältnis zur gesamten Zahl an Wohnungs- und Hausbränden spielen Brände gedämmter Fassaden praktisch keine Rolle. Unsachlich ist zudem, dass alle Dämmstoffarten mit Hausbränden in Verbindung gebracht werden.

Bei den Medienberichten handelte es sich ausnahmslos um Dämmungen aus Polystyrol. Deren Brandpotenzial ist dabei nicht höher zu bewerten als das einer Holzfassade. Es gibt aber auch komplett nicht brennbare Dämmungen wie Steinwolle. Zudem kann auch die Diffusionsoffenheit des Gebäudes erhalten und der Schallschutz verbessert werden. "Es gibt sogar mineralische Wärmedämmverbundsysteme, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind", sagt Schneeweiß. Diese kommen komplett ohne Gift aus und brennen nicht.

Wer sich also neutral, sachlich kompetent und ohne wirtschaftliche Eigeninteressen informieren möchte, sollte einen Termin zur Beratung der Verbraucherzentrale vereinbaren. In Völklingen finden die Energieberatungen jeden zweiten Dienstag im Monat im Alten Rathaus statt. Wer sie in Anspruch nimmt, muss einen Eigenanteil von fünf Euro bezahlen. Die darüber hinaus gehenden Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Auch in der Landeshauptstadt Saarbrücken können Interessierte Beratungstermine bei der Verbraucherzentrale vereinbaren.

Anmeldung für die Beratung in Völklingen unter Telefonnummer (0 68 98) 13 25 97, für die Beratung in Saarbrücken unter Telefon (06 81) 5 00 89 15.