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Nach langem Kapf in Fenne
Neues Straßenstück ist bereits jetzt befahrbar

Dort, wo die Straße am Holzplatz zur Einbahnstraße Richtung Fennne wird, zweigt die neue, noch namenloseStraße ab.
Dort, wo die Straße am Holzplatz zur Einbahnstraße Richtung Fennne wird, zweigt die neue, noch namenloseStraße ab. FOTO: Andreas Lang / Picasa
Fenne. Eine noch namenlose Direktverbindung zwischen Holzplatz in Fürstenhausen und Kokereistraße entlastet die Fenner Ortslage. Von Andreas Lang

Es gibt wieder ein direktes Durchkommen von der zwischen den Ortsgrenzen Klarenthals und Völklingens gelegenen Kokereistraße und dem Holzplatz in Fürstenhausen – und zwar in beide Richtungen. Das war über Monate nicht mehr möglich, nachdem die Verkehrsführung mittels Einbahnstraßenregelung geändert worden war, um den Durchgangsverkehr in Fenne wenigstens etwas zu reduzieren.


Möglich macht die neue direkte verbindung eine Umgehungsstraße, wie Thomas Kiefer, der Vorsitzender der Fenner Christdemokraten, jetzt mitteilt. Auch die Bürgerinitiative „Oberes Fenne“ hatte lange auf diese Umfahrungsstraße ihres Wohnviertels gedrängt. Dort, wo die Straße am Holzplatz zur Einbahnstraße Richtung Fennne wird, zweigt die neue, noch namenlose Straße nach rechts ab und führt zwischen der jetzt zweigeteilten Solaranlage hindurch zur August-Glüssrath-Straße, von dort aus an der Meeresfischzuchtanlage vorbei über die Rudolf-Trenz-Straße auf die Kokereistraße.

Thomas Kiefer schildert: „Seit vergangenen Freitag ist diese Umgehungsstraße von der Straße am Holzplatz über das ehemalige Kokereigelände zur Kokereistraße hin nun endlich realisiert.“ Derzeit seien weder ein Termin für die offizielle Eröffnung noch der künftige Name des etwa 230 Meter langen neuen Straßenstücks bekannt.



In einer CDU-Pressemeldung sagt Kiefer weiter: „Neben der direkten Anbindung der Firmen Lehnhoff und Künzer für Zulieferer aus Richtung Saarbrücken oder dem Warndt kommend wird darüber hinaus auch die Zufahrtmöglichkeit für die Bürger zum städtischen Wertstoffhof verbessert. Auch für die im Hans-Großwendt-Ring angesiedelten Firmen, zum Beispiel DHL, ZF oder Identica-Phillipi, verbessert sich die Verkehrsanbindung.“ Somit würde eine deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs im Bereich Hausenstraße, Leostraße und der Saarbrücker Straße möglich sein, was zu einer Lärm- und Abgasreduzierung in diesen Bereichen führen werde, so Kiefer.

Da in der Vergangenheit auch viel privater Anlieferverkehr in Richtung Wertstoffhof im Gewerbegebiet Ost am Hans-Großwendt-Ring über die obere Fenne geflossen ist, scheint die neue Route auch eine günstige Verbindung dorthin zu sein. Denn die Rudolf-Trenz-Straße mündet genau gegenüber des Hans-Großwendt-Rings in die Kokereistraße.