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Noch bis Ende Juli: Umweltministerium verteidigt Straßensperrung

Noch bis Ende Juli : Umweltministerium verteidigt Straßensperrung

(red) Das saarländische Umweltministerium hat die im Ort höchst umstrittene Sperrung der Verbindungsstraße durch den Wald zwischen Lauterbach und dem französischen Nachbarort Creutzwald verteidigt. Es teilte am Montag gleichzeitig mit, die besagte Forststraße (F) 426 zwischen Lauterbach und Creutzwald bleibe voraussichtlich noch bis Ende Juli gesperrt.

Im Warndt, wie derzeit bei Lauterbach, würden seit August 2017 insgesamt fünf Bohrungen an drei unterschiedlichen Stellen niedergebracht und zu Grundwassermessstellen ausgebaut. Sie sollten auf saarländischem Hoheitsgebiet das französische Monitoring im Zusammenhang mit dem Grubenwasseranstieg jenseits der deutschen Grenze ergänzen.

Während die ersten beiden Bohrplätze in Großrosseln und St. Nikolaus bereits geräumt seien, werde  an der Straße F 426 zwischen Lauterbach und Creutzwald noch bis voraussichtlich Ende Juli gearbeitet werden müssen. Die Bohrungen erfolgten in stark zerrütteten Gesteinsformationen, weshalb es vermehrt zum Nachfall von Geröll in den Bohrungen gekommen sei. Das habe zu Verzögerungen im Bauablauf geführt. Die beidseitige Sperrung der Verbindungsstraße F 426 zwischen Lauterbach und Creutzwald habe daher voraussichtlich noch bis zum 31. Juli Bestand.

Auf der F 426, die durch ein Naturschutzgebiet verlaufe, gelte ohnehin ein Höchsttempo von 20 Kilometern und das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeuge sei auf 1,4 Tonnen beschränkt. Die Bohrungen, betonte das Ministerium, seien im Interesse der Bevölkerung. Für die Unannehmlichkeiten bitte man um Verständnis.