| 20:13 Uhr

Regionalmeisterschaft
Ü 35-Spieler der Baskets 98 sind Regionalmeister

Völklingen. Völklinger Basketballer qualifizieren sich mit SG für das Bundesfinale. Das könnte im Juni in Bous stattfinden. Von David Benedyczuk

Die Ü 35 der SG Baskets 98 Völklingen/BBC Bous hat sich mit dem Triumph beim Basketball-Turnier um die Regionalliga-Meisterschaft für das Bundesfinale qualifiziert. Die Gastgeber bezwangen vor etwa 100 Besuchern in der Bouser Südwesthalle den baden-württembergischen Landessieger SG Viernheim-Weinheim mit 50:32 (23:16). Danach siegten sie gegen den hessischen Vertreter BG Wiesbaden 65:50 (37:17).


Das Endturnier findet am 16. und 17. Juni mit je zwei Teilnehmern aus dem Einzugsbereich der vier Regionalligen des Deutschen Basketball-Bundes statt. Der Austragungsort wechselt turnusmäßig. In diesem Jahr wäre ein Vertreter aus dem Südwesten an der Reihe. Als Südwestmeister hätte die SG Baskets 98 Völklingen/BBC Bous das Vorrecht auf die Ausrichtung. „Damit konnte nun wirklich keiner rechnen. Wir müssen das erst mal intern besprechen, ob wir ein solch großes Turnier mit acht Mannschaften gebührend hinbekommen“, sagte SG-Akteur Pascal Zimmer, der Vizepräsident der Baskets 98 Völklingen ist.

In der Partie gegen die SG Viernheim-Weinheim legte die SG Baskets 98 Völklingen/BBC Bous nach einem ausgeglichenem Start (12:12) nach der Pause die Basis zum Erfolg und zog auf 41:22 davon. Gunter Gärtner mit 14 und Stefan Grimm mit zwölf Punkten waren die besten Werfer der Gastgeber. Danach unterlag die SG Viernheim-Weinheim der BG Wiesbaden in der Verlängerung. Damit hatte SG Baskets 98 Völklingen/BBC Bous das Finalticket bereits in der Tasche.



„Ein irrer Tag“, wie Zimmer sagte, endete mit dem Erfolg gegen Wiesbaden. Topwerfer Christoph Trapp (13 Zähler) stellte mit drei Dreipunktewürfen im ersten Viertel (16:9) die Weichen auf Sieg. Auch danach kam die Ausgeglichenheit im Kader der SG Baskets 98 Völklingen/BBC Bous weiter zum Tragen. Mit Rouven Bernardi (12 Zähler), Gärtner (11) und Zimmer (10) punkteten vier Spieler zweistellig.