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Tischtennis
TTC Wehrden muss in die Abstiegs-Relegation

Wehrden. Es hätte der krönende Abschluss einer starken Rückrunde werden sollen. Doch es wurde ein enttäuschendes Wochenende. In zwei Anläufen hat Tischtennis-Regionalligist TTC Wehrden es nicht geschafft, die nötigen zwei Punkte einzufahren, um den FT Freiburg zu überholen und damit der Abstiegs-Relegation zu entgehen. Von Lucas Jost

Zwei Niederlagen am letzten Doppelspieltag bedeuten, dass der TTC weiterhin um den Verbleib in der Regionalliga fürchten muss. „Die Hinrunde war durchwachsen. Wir haben einige Spiele knapp verloren. In der Rückrunde haben wir dann direkt das erste Spiel gewonnen. Dann lief es irgendwann“, fasst Spieler Jan-Philip Becker zusammen. „Wir haben wesentlich besser gestanden und dadurch besser gespielt“, führt er als Grund für die gute Rückrunde an, in denen der TTC sein Punktekonto von vier bis vor dem Wochenende auf 13 aufstocken konnte. Doch am Samstag beim SV Plüderhausen (3:9) und am Sonntag bei Schlusslicht TG Wallertheim (5:9) konnte die Mannschaft nicht an die guten Leistungen aus den Vorwochen anknüpfen. „Gegen Plüderhausen wussten wir, dass es sehr schwer wird. Gegen Wallertheim hatten wir einfach kein Glück“, berichtet er und schnauft ein wenig ratlos: „Die beiden Spiele waren bitter. Vielleicht war bei uns der Tank leer? So ganz weiß ich auch nicht.“


Das bedeutet: Der TTC Wehrden schließt das Spieljahr in der Regionalliga auf dem achten Platz ab und muss die Abstiegs-Relegation bestreiten. Da der Zweite der Oberliga Südwest, der TV Nassau, nicht für die Relegation gemeldet ist, fällt die Entscheidung über Abstieg oder Klassenverbleib im Aufeinandertreffen mit dem Zweiten der Oberliga Baden-Württemberg, den SC Staig. Die Relegation ist für das Wochenende vom 4. und 5. Mai angesetzt. Becker: „Wir sind guter Dinge, dass wir die Relegation gewinnen.“