Tolle Noten für das Freibad

Daumen hoch für das Freibad in Völklingen. Der Sicherheitsbeirat um Werner Michaltzik hat dem Lieblingsziel vieler Völklinger Wasserratten ein gutes Zeugnis ausgestellt. Weitere Vorschläge gab es dennoch.

"Pack' die Badehose ein, nimm' dein kleines Schwesterlein - und dann nichts wie raus ins Völklinger Freibad", denken viele Wasserratten bei den sommerlichen Temperaturen. "Ich fühle mich im Bad sehr sicher", sagt eine gut gelaunte junge Mutter aus Püttlingen auf dem Weg zum Eingang. Mit ihrer Tochter und deren Freundin sucht sie am Mittwochnachmittag Abkühlung. Ein Blick in die entspannten Gesichter auf der Liegewiese zeigt ebenfalls: Die Gäste fühlen sich wohl.

Neben den Besuchern stellt auch der Völklinger Sicherheitsbeirat der Anlage ein gutes Zeugnis aus. "Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden", resümiert Beiratschef Werner Michaltzik nach dem kleinen Rundgang mit Betriebsleiter Thomas Schneider und Martin Hewener vom städtischen Grundstücks- und Gebäudemanagementbetrieb. Einen konkreten Anlass für den Besuch gibt es nicht, bereits 2004 und 2007 hatte das Gremium vorbeigeschaut.

Wer sich an die schriftlichen Hinweise hält, ist im Bad auf der sicheren Seite: Im Eingangsbereich wird daran erinnert, keine Wertsachen im Auto zu lassen und die Fahrzeuge abzuschließen. Geldbeutel können in Schließfächern verstaut werden. "Benutzung nur für Kleinkinder unter Aufsicht der Begleitperson ("Elternaufsicht") gestattet", erklärt ein Schild am Plantschbecken. Sonnenschirme sorgen hier für Schatten. Am Zugang zum Umkleidebereich liest der Badegast, dass Fotografieren verboten ist. Drinnen verhindert Sichtschutz unerwünschte Blicke. Wenn ein Besucheransturm erwartet wird, erhält das Aufsichtspersonal Unterstützung durch einen privaten Sicherheitsdienst. Die uniformierten Security-Kräfte greifen zum Beispiel bei Rangeleien in der Warteschlange an der Kasse ein. Werner Michaltzik regt Fußstreifen der Polizei auf dem Schwimmbadgelände an. Und Marlene Nistler schlägt vor, die aktuelle Besucherzahl, die über dem Eingang angezeigt wird, auch auf der Internetseite der Stadt zu veröffentlichen. So könnten sich Wasserratten unter Umständen einen unnötigen Weg sparen. Die Kapazität ist auf 3000 Personen am Tag begrenzt. Während des Rundgangs wird nicht nur die Sicherheit gelobt. "Das Bad ist immer picobello sauber", betont ein Beiratsmitglied.