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Summer-Open-Airs: Die Macher denken schon an morgen

Summer-Open-Airs: Die Macher denken schon an morgen

Viele Gäste, gute Stimmung, Lärmpegel in grünen Bereich, nur im Hut hätte mehr Geld sein können: Die Veranstalter der Summer-Open-Airs in Völklingen sind mit der Saison sehr zufrieden. Und neue Planungen laufen schon.

Gut gelaunt genossen die Gastgeber der Völklinger Summer-Open-Airs im Schillerpark am Montag das Konzert der Völklinger Band The Ipcress mit "Kriko" Christoph Gottschalk am Mikrofon. Der war vier Sommer lang Mitveranstalter der Reihe; nach seinem Rückzug vor einem Jahr organisierten die Hausherren Silke und Markus Albrecht gemeinsam mit Mitarbeiterin Michaela Tasch im Alleingang.

Vor allem Silke Albrecht prostete vielen Gästen zu und holte sich dabei reihenweise Glückwünsche für eine gelungene Konzertreihe ab. "Ja, wir haben wohl alles richtig gemacht", sagt sie. Auch Konzerte, die zunächst kritisch zur Kenntnis genommen wurden. Vor allem die Schlagerschinken mit Matze und den Sissis und noch mehr mit dem lokalen Schlagerstar Jens Wagner.

Die Gesamt-Gästezahl sei schwer zu beziffern, sagt sie. Das Wagner-Konzert schätzt sie als das am besten besuchte ein, Mitarbeiterin Tasch das mit den Alligators. "Hätte die Soulfamily draußen spielen können, das wäre wohl der Hammer überhaupt geworden", mutmaßt die Chefin und bedauert, dass es ausgerechnet an diesem Montagabend im Juli geregnet hat. Zwar hatte sich im Kastanienzimmer des Parkhotels dennoch eine stimmungsvolle Soul-Party entwickelt, dennoch war maximal die Hälfte der erwarteten Gäste gekommen.

Einziges Manko der Saison: die Hutsammlung. Im Hut war meistens zu wenig Bares. "Wir versuchen immer aufzuklären, dass das Geld nicht für das Parkhotel, sondern für die Bands und die Beschallung ist." Tatsächlich garantieren die Albrechts Musikern und Technikern feste Einkünfte, die Hutsammlung soll dafür sorgen, dass ein Teil der Garantie-Summe zurückfließt.

Doch der Erfolg hat das Trio motiviert, für 2015 die sechste Auflage der Summer-Open-Airs zu planen. Markus Albrecht: "Mit einigen Bands, die gut angekommen sind, ist schon alles klar, jetzt sondieren wir noch, welche Bands noch in Frage kommen." Aber: "Wir werden früher beginnen, weil wir dann nicht auf eine Fußball-Weltmeisterschaft achten müssen." Übrigens sei auch in Sachen Lärm alles im grünen Bereich gewesen. Zwar habe es immer wieder einzelne Beschwerden gegeben. Doch habe sich alles im Rahmen des vorab von der Stadt genehmigten Lärmgutachtens bewegt.