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Sammlung
Sternsinger sammeln über 33 500 Euro

Diese Sternsinger waren in Emmersweiler unterwegs.
Diese Sternsinger waren in Emmersweiler unterwegs. FOTO: Anette Krisam
Völklingen/Warndt. In Völklingen und im Warndt engagierten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den guten Zweck. up

Sie machten sich trotz widriger Wetterbedingungen auf, um mit ihrem Engagement Kindern in Not zu helfen. Auch in Völklingen und im Warndt waren jüngst wieder jede Menge Sternsinger im Einsatz (die SZ berichtete), in königliche Gewänder gehüllt und mit Elan dabei. Jetzt gibt es die beachtlichen Ergebnisse.



„In der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius waren vom 5. bis 8. Januar mehr als 100 Kinder und Betreuer unterwegs, um so den Segen des Mensch gewordenen Gottes in die Häuser und in die Wohnungen der Stadt Völklingen zu bringen“, berichtet Diakon Michael Meyer.

Dabei hätten die Sternsinger um Spenden für Kinder in Not weltweit gebeten, die an das Kindermissionswerk in Aachen weitergeleitet wurden. Insgesamt sammelten die Sternsinger in Völklingen in diesem Jahr 18 688,10 Euro, teilt er weiterhin mit. Meyer sagt, wofür die jungen Leute sich so ins Zeug gelegt haben: „Die Spenden kommen Solidarprojekten für Kinder und Jugendliche weltweit zu Gute. Im Jahr 2018 steht dabei in besonderer Weise Indien im Vordergrund. Dort engagiert sich das Kindermissionswerk gegen Kinderarbeit und fördert Projekte der Bildung und Schulerziehung.“

Und auch in der Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt waren die Kinder mit Eifer bei der Sache. Hier wurden stolze 14 884 Euro gesammelt. Das teilt Gemeindereferentin Martina Scholer mit. Schnee und Eis habe es in diesem Jahr nicht gegeben, aber Regen und Wind. Aber auch diese hätten die Sternsinger nicht davon abhalten können, „ihren Dienst für die armen Kinder dieser Welt zu tun“. Scholer weiter: „In fast all unseren Kirchorten waren viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterwegs, die Menschen zu besuchen und ihnen den Segen für 2018 zu bringen.“

Viele der Menschen, bei denen sie geklingelt hätten, hätten die Türen gerne geöffnet und die Aktion mit Spenden unterstützt. Auch die Kinder seien nicht leer ausgegangen, berichtet Martina Scholer: „Mit großen Tüten von Süßigkeiten gingen sie stolz zum Abschlusstreffen, hier wurden dann ,Kassensturz’ gemacht, um einen ersten Überblick über die gesammelten Schätze zu bekommen.“

Die Gemeindereferentin ist stolz auf das Ergebnis, das übrigens höher sei als im vergangenen Jahr - und dankt allen Teilnehmern und Spendern. Sie gibt auch einen Überblick über die Teilnehmer und Zahlen: Herz Jesu, Ludweiler: sieben Gruppen mit einem Ergebnis von etwa 2300 Euro; St. Hedwig, Wehrden: sechs Gruppen mit 43 Kindern und Betreuern mit einem Ergebnis von etwa 2200 Euro; St. Josef, Wehrden: vier Gruppen mit zwölf Kindern und Betreuern mit einem Ergebnis von etwa 1000 Euro; Maria Himmelfahrt, Geislautern: acht Gruppen mit etwa 25 Kindern und Betreuern mit einem Ergebnis von etwa 2100 Euro; St. Paulinus, Lauterbach: acht Gruppen mit etwa 40 Kindern und „jede Menge Betreuerinnen“ mit einem Ergebnis von etwa 2300 Euro; St. Barbara, Emmersweiler: zwölf Kinder und sechs Erwachsene, Ergebnis: etwa 900 Euro.

In St. Nikolaus erzielten 13 Kinder und Jugendliche und vier Erwachsene ein Ergebnis von etwa 1250 Euro, in St. Nikolaus, Nassweiler, „wurde der Segen von Marianne Mank Weise zu den Menschen gebracht, die sich gemeldet haben, Ergebnis: 33 Euro bisher“. Zu St. Wendalinus, Großrosseln, schreibt sie: „Leider konnten nur drei Straßen abgedeckt werden, da nur neun Kinder bereit waren mitzumachen: Ergebnis: stolze 626 Euro“. Und zu Herz Mariä, Dorf im Warndt, heißt es: „Acht Kinder, davon haben drei tapfer zwei Tage durchgehalten, Ergebnis: 2175 Euro.“

In St. Nikolaus klingelten diese jungen Leute an den Türen und sammelten Spenden.
In St. Nikolaus klingelten diese jungen Leute an den Türen und sammelten Spenden. FOTO: Martina Hektor