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Stadtverwaltung Völklingen wertet wichtige Teile der Innenstadt auf

Bürger reden mit : Völklingen wertet seine Innenstadt auf

Völklingen bekommt in der Innenstadt einen neuen Quartiersplatz. Eine wichtige Straße ist schon erneuert. Bürger brachten Ideen ein.

Auf dem Gelände des ehemaligen Martin-Luther-Hauses an der Völklinger Poststraße entsteht als Treffpunkt und Veranstaltungsort ein sogenannter Quartiersplatz. Das meldet die Stadtverwaltung, die in der neuen Fläche einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Kommunikation, Integration und Identifikation im Quartier Nördliche Innenstadt sieht. Außerdem ist im selben Quartier die Neugestaltung der Hochstraße abgeschlossen. Für beide Vorhaben bekam die Stadt Zuschüsse von Bund und Land. Den Spatenstich zur Gestaltung des Martin-Luther-Platzes vor der Versöhnungskirche vollzogen kürzlich Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und Bürgermeister Christof Sellen. 1700 Quadratmeter sind neu zu gestalten. Inbegriffen ist eine „Promenade“, die in der Platzmitte auf die Kirche ausgerichtet ist.

Wo früher das Martin-Luther-Haus stand, soll ein Multifunktionsareal entstehen. Um die Fläche herum sind Gehwege vorgesehen. Um diese wiederum wird es später Rasenflächen geben. Eine Pergola überdeckt einmal einen größeren, gut beleuchteten Bereich, wo die Besucher des Platzes sich hinsetzen können. Bei der Planung bezog die Stadt die Bürger ein, unter anderem das Stadtteilforum Nördliche Innenstadt und die Versöhnungskirchengemeinde. Auf Vorschlag des Bürgerforums und nach Beschluss des Ortsrates Völklingen wird der Quartiersplatz „Martin-Luther-Platz“ heißen. Passend zum Namen wird dort eine Luther-Stahlskulptur stehen, wenn die Baumaßnahme im Juli 2021 abgeschlossen ist.

Ein weiteres Vorhaben, um das Quartier Nördliche Innenstadt aufzuwerten, ist bereits fertig, die Neugestaltung der Hochstraße. Sie sollte attraktiver werden für Fußgänger, mehr Sicherheit bieten als Schulweg und nach dem Umbau verkehrsberuhigt sein. Außerdem ordnete die Stadt dort das Parken neu und sorgte für mehr Grün.

Grundlage war das unter Beteiligung der Bürger erstellte integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Bund und Land übernahmen je ein Drittel der Umbaukosten.