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Warndthalle
SPD-Chef fragt: Was wird nun aus der Warndthalle?

Ludweiler. An sich eine positive Nachricht: Der Regionalverband Saarbrücken will seine Warndthalle in Ludweiler sanieren. Doch die möglichen Konsequenzen hatten schon zur Fastnachtszeit für Unruhe bei den örtlichen Vereinen gesorgt: Mit dem Umbau der Toilettenanlage sollte in der Halle nämlich künftig nur noch 400 statt wie bisher 800 Besucher gleichzeitig zugelassen sein (die SZ berichtete). Von Bernhard Geber


Auf heftigen Protest hin legte Regionalverbandspräsident Peter Gillo (SPD) die Umbaupläne vorerst auf Eis. Doch sie sind offenbar wieder aufgenommen worden. Erik Kuhn, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und Vizepräsident der Karnevalsgesellschaft Die Beele’s, will wissen, was Sache ist. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses des Stadtrates (Donnerstag, 14. Juni, 17 Uhr, Saal 1 Neues Rathaus) solle ein Verantwortlicher des Regionalverbandes öffentlich Rede und Antwort stehen. Vereinsvertreter rund um Beele’s-Präsidentin Tanja Baschab betonen derweil, die vorhandenen Toiletten hätten auch bei Großveranstaltungen den Bedürfnissen voll genügt.