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| 20:12 Uhr

Sorgen in der Hugenottenstraße

Ludweiler. Das Wildschweinproblem weitet sich in Ludweiler immer weiter aus. Nachdem die Schwarzkittel im Neubaugebiet Am Bollenberg und den angrenzenden Straßen Birkenweg, Hahnenkopfstraße und Werbelner Straße über Monate hinweg Gärten verwüstet hatten (wir berichteten mehrfach), schlagen jetzt die Anlieger der Hugenottenstraße Alarm Von SZ-Mitarbeiter Horst Lange

Ludweiler. Das Wildschweinproblem weitet sich in Ludweiler immer weiter aus. Nachdem die Schwarzkittel im Neubaugebiet Am Bollenberg und den angrenzenden Straßen Birkenweg, Hahnenkopfstraße und Werbelner Straße über Monate hinweg Gärten verwüstet hatten (wir berichteten mehrfach), schlagen jetzt die Anlieger der Hugenottenstraße Alarm. Diese Ludweiler Bürger, deren Gärten oft bis zum Neubaugebiet Links der Hohl reichen, wurden in den vergangenen Wochen fast durchweg mit der Wildschweinplage konfrontiert. Erik Kuhn, SPD-Fraktionsvorsitzender im Völklinger Stadtrat und selbst Ludweiler Bürger, machte sich vor Ort ein Bild von den umgepflügten Gärten. Als Sprecher der betroffenen Familien machte Jürgen Reinhard auf die Ängste vieler Bewohner der Hugenottenstraße aufmerksam: "Die Leute trauen sich nicht mehr, am Tage ihre Kinder in den Gärten spielen zu lassen, denn bekanntermaßen sind vor allem Sauen, die gerade Frischlinge haben, unberechenbar." Ein Problem sah auch Kuhn in der Tatsache, dass das Tal teilweise stark verbuscht und verwildert ist und so den Wildschweinrotten beste Unterschlupfmöglichkeiten bietet. "Hier müssen zunächst die Grundstücksbesitzverhältnisse geklärt werden, und wenn städtische Grundstücke dabei sind, muss auch die Stadt hier tätig werden", sagte Kuhn. Die von der Stadt und vom Forst geforderte Einzäunung der Grundstücke sieht er als nicht realistisch, hätten diese doch teilweise einen Umfang von mehreren hundert Metern und seien finanziell deshalb nur von den wenigsten privaten Eigentümern zu stemmen. Trotzdem sieht Kuhn beim Thema Schwarzwild dringenden Handlungsbedarf, denn "es muss nicht erst etwas passieren, bis man gezwungen ist, etwas zu unternehmen".