Skaterbahn nur als ein Auftakt

Völklingen. Der Landesjugendring und die Hochschule für Technik und Wirtschaft haben saarlandweit eine Umfrage unter Jugendlichen gestartet. Rund 1900 junge Leute, darunter auch 47 aus Völklingen, sagten dabei, wie zufrieden sie mit ihrem Lebensumfeld sind. Mit der Note 3,1 landete die Hüttenstadt auf einem Mittelfeldplatz (die SZ berichtete)

Völklingen. Der Landesjugendring und die Hochschule für Technik und Wirtschaft haben saarlandweit eine Umfrage unter Jugendlichen gestartet. Rund 1900 junge Leute, darunter auch 47 aus Völklingen, sagten dabei, wie zufrieden sie mit ihrem Lebensumfeld sind. Mit der Note 3,1 landete die Hüttenstadt auf einem Mittelfeldplatz (die SZ berichtete). Lob erhielt dabei - wie auch schon bei SZ-Umfragen - die im vergangenen Herbst eröffnete Skaterbahn bei der Hermann-Neuberger-Halle. Oberbürgermeister Klaus Lorig betonte nun in einem SZ-Gespräch, die Skaterbahn sei ein Auftakt für die Schaffung von weiteren Angeboten im so genannten Jugendpark bei der Neuberger-Halle. Für dieses Jahr sind eine Riesenschaukel in Form eines Vogelnestes und eventuell ein Kletterfelsen geplant.Weiterer Pluspunkt: das Jugendzentrum in der Innenstadt. Dessen Einrichtung ließ sich die Stadt rund 600 000 Euro kosten. Die Völklinger arbeiten nun daran, dieses Zentrum durch Treffs in den einzelnen Stadtteilen zu ergänzen. Einrichtungen in Fürstenhausen und auf dem Heidstock, hier in privater Regie, stehen schon. Auch ins Geislauterner Dorfgemeinschaftshaus ist jetzt ein Jugendclub eingezogen. Und mit bis zu sechsstelligen Beträgen pro Jahr fördert die Stadt die Jugendarbeit der Vereine.Der Stadtrat hat einen Leitfaden "Partizipation" beschlossen. Danach sind junge Leute auch ganz offiziell bei Bauprojekten anzuhören. Als Themen stehen im Moment der Umbau der Forbacher Passage und ein Multifunktionsfeld bei der Mühlgewannschule an. Aber Selbstzufriedenheit ist bei weitem nicht angesagt. Lorig: "Wo die Jugendlichen Kritik geübt haben, scheint sie auch berechtigt." er