Sicherheitsbeirat Völklingen benennt AGs um

Neue Namen für neue Schwerpunkte : Sicherheitsbeirat legt weiter zu

Seit über 20 Jahren bestimmt der Sicherheitsbeirat mit seinen Anregungen und Aktionen mit im Geschehen in der Hüttenstadt. Das ehrenamtliche Gremium, zu dem jeder Interessent stoßen kann, hat nun seine Schwerpunkte erweitert und bringt dies auch mit neuen Namensgebungen für seine Arbeitsgruppen zum Ausdruck.

Wie Vorsitzender Werner Michaltzik, bis zu seiner Pensionierung Polizeichef in Völklingen, mittteilt, hat der Sicherheitsbeirat selbst seinen Namen um den Untertitel „„Sicher aufwachsen – sicher leben – sicher wohnen“ erweitert. Das verdeutliche die Themenbereiche.

„Arbeitsgemeinschaft (AG) Lebenswertes Völklingen“ ist jetzt der Name der früheren AG Saubere Stadt. Wegen des alten Namens hätten viele in der AG nur den verlängerten Arm der Stadtreinigung gesehen, so Michaltzik. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter wollen aber mehr. Natürlich solle Völklingen sauberer werden, aber zusätzlich solle die Stadt mehr Aufenthaltsqualität bieten, mehr Grün, mehr Sitzecken, mehr Platz fürs Flanieren oder für Außengastronomie. Die AG bemühe sich um ein Taubenhaus in der Stadtmitte und eventuell ein zweites in Wehrden. Die Aufwertung des Alten Brühls und die Nutzung dieser Wiege Völklingens aus dem 9. Jahrhundert für touristische Zwecke sei ein weiterer Wunsch. Sprecher Alexander Benzmüller habe schon eine beträchtliche Anzahl von Helfern gewonnen, die sich auch als Baumpaten engagierten.

Die bisher auf Radfahrer konzentrierte AG will nun auch vermehrt die Wünsche und Bedürfnisse der Fußgänger ins Auge fassen. Sie heißt jetzt AG „Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Völklingen“. Etwas weniger Betonung der Interessen der Autofahrer, aber dafür mehr Platz, mehr direkte Wege, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, die auch von reduzierten Geschwindigkeiten des Fahrzeugverkehrs profitieren sollen, formuliert AG-Sprecher Hans Holderbaum als Ziel und sucht dafür Mitstreiter.

Kontakte zu beiden Arbeitsgruppen kann man über die Internetseite des Sicherheitsbeirates aufnehmen.

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