SHG baut für 13 Millionen weiter

Völklingen. Die Saarland-Heilstätten-GmbH (SHG) hat erst im Frühjahr für gut zwei Millionen Euro das frühere St. Michael-Krankenhaus gekauft, will es mit einer Investion von rund zehn Millionen Euro in eine moderne Reha-Klinik mit rund 100 Betten umwandeln. Nun nimmt die SHG 13 weitere Millionen in die Hand, um ihre bestehenden Klinken in Völklingen zu verbessern

Völklingen. Die Saarland-Heilstätten-GmbH (SHG) hat erst im Frühjahr für gut zwei Millionen Euro das frühere St. Michael-Krankenhaus gekauft, will es mit einer Investion von rund zehn Millionen Euro in eine moderne Reha-Klinik mit rund 100 Betten umwandeln. Nun nimmt die SHG 13 weitere Millionen in die Hand, um ihre bestehenden Klinken in Völklingen zu verbessern. Wie Verwaltungsdirektorin Gabriele Haser mitteilte, soll im kommenden Jahr ein neuer Operationstrakt mit fünf Sälen gebaut werden. Diese Räume sollen auch von Klimatechnik und Hygiene her den modernsten Standards entsprechen. Mit dem Bau werden die jetzt vorhandenen Kapazitäten um zwei Säle erweitert. Mit der Neuordnung und Neuorganisation sollen sich auch die Wartezeiten bei Operationen deutlich verkürzen. Das neue Gebäude wird sich an das Haupthaus, das Haus 1, anschließen. Zugleich wird die Kardiologie erweitert. Die Behandlungsräume werden in den Neubau verlegt. Die Bauarbeiten sollen knapp ein Jahr lang dauern und den laufenden Betrieb im Krankenhaus nicht stören. Die SHG-Kliniken beschäftigen in Völklingen rund 1000 Mitarbeiter, darunter 100 Ärzte. Sie sind damit zweitgrößter Arbeitgeber in der Hüttenstadt. Rund 16 000 Patienten werden pro Jahr stationär behandelt, weitere 12 000 ambulant betreut. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 65 Millionen Euro. Erst im Frühjahr 2008 hatte die SHG einen großzügigen Erweiterungsbau (Kosten rund zehn Millionen Euro) in Völklingen eingeweiht. Die Innere Abteilung von St. Michael ist unter Übernahme von rund 110 Mitarbeitern in die SHG-Kliniken integriert worden. > Seite C 3: Weiterer Bericht