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Schredder zeigt unbändigen Appetit auf Beton

Schredder zeigt unbändigen Appetit auf Beton

In der zum Abriss anstehenden Ruinenlandschaft rund um den Völklinger Ex-Kaufhof ist nun der Schredder angerückt. Die Maschine, aufgestellt auf der Rückseite der Gebäudefront, zerkleinert das Abbruchmaterial zum Wiedereinbau an Ort und Stelle. Die Löcher, die beim Abriss entstehen, müssen nämlich wieder aufgefüllt und dann eben planiert werden.

Derzeit knabbern die Bagger an den Resten des Hauses Rathausstraße Nr. 5, das sich unmittelbar an das Kaufhof-Hauptgebäude anschließt. Ziel ist es, dieses rundum freizulegen, damit es dann - als dickster Brocken der gesamten Abrissmaßnahmen - angegangen werden kann. Anschließend kommen dann noch die Häuser in der Alten Schulstraße bis zum Martinsplatz und Karl-Janssen-Straße Nummer 6 und 8 an die Reihe. Haus Nr. 4 bleibt vorerst stehen.

Beim Abriss fallen um die 50 000 Tonnen Schutt an. Zwei Drittel davon werde man an Ort und Stelle wiederverwerten, sagt Projektingenieur Andreas Dach. Dank des Schredderns sei nur ein Drittel der Lkw-Fahrten nötig, die sonst fällig gewesen wären.