Püttlinger für „Naturnahes Köllertal“

Püttlinger für „Naturnahes Köllertal“

Der Püttlinger Stadtrat hat seine Zustimmung zum Projekt „Naturnahes Köllertal“ gegeben, allerdings unter dem Vorbehalt, dass eine gemeinsame Projektleitung und Finanzierung zusammen mit Heusweiler, Riegelsberg und Völklingen gefunden wird.

Die Grundsatzentscheidung ist gefallen: Die Stadt Püttlingen will das Projekt "Naturnahes Köllertal" unterstützen, so die Übereinkunft in der jüngsten Stadtratssitzung. Dabei wünscht man sich auch eine Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen am Köllerbach, um dessen Uferlandschaft es insbesondere geht - dann würde das Projekt also auch von Heusweiler , Riegelsberg und Völklingen mitgetragen werden. Die Zustimmung des Püttlinger Stadtrates steht auch unter dem Vorbehalt, dass eine gemeinsame Projektleitung und Finanzierung gefunden wird.

Vor der Abstimmung hatte der Landestierschutzbeauftragte Dr. Hans Friedrich Willimzik, der in Köllerbach eine Kleintierklinik betreibt, lange und ausführlich über seine Vorstellungen zum Projekt "Naturnahes Köllertal" referiert. In den vergangenen Wochen hatte es auch Kritik an dem Projekt gegeben - auch in dem Punkt, dass besser ausschließlich in der Region heimische Tiere gefördert werden sollten. Willimzik erklärte dagegen, dass etwa Rinder wie das ungarische Steppenrind noch im Mittelalter weiter verbreitet gewesen seien und selbst durch unsere Region getrieben worden seien.

Außer Zweifel stehe zudem, dass das Püttlinger Wasserbüffel-Projekt - gemeinsam mit den Konikpferden - eine Erfolgsgeschichte sei. Zudem seien auch der Naturpark Kallenborn in Heusweiler und der Völklinger Wildpark bereits bestehende Fixpunkte im Gesamtprojekt.

Zum Thema:

RückschauWillimzik hat das Projekt bereits Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig und den Bürgermeistern Martin Speicher (Püttlingen ), Klaus Häusle (Riegelsberg) und Thomas Redelberger (Heusweiler ) vorgestellt und stieß dabei den Angaben nach auf "großes Interesse". Ziel: In den nächsten fünf bis zehn Jahren sollen entlang des Köllerbachs, von der Quelle in Eiweiler bis zur Mündung in Völklingen , auf verwilderten Auenbereichen vom Aussterben bedrohte Tierrassen angesiedelt werden.red