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Preis für Schüler-Arbeit über Städtepartnerschaften

Preis für Schüler-Arbeit über Städtepartnerschaften

Völklingen. Der Rotary Club Völklingen veranstaltete zum ersten Mal seit acht Jahren wieder einen Französisch-Concours mit den Klassen 10 des Warndt-Gymnasiums, des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums, des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Graf-Ludwig-Gesamtschule Ludweiler. Zehn Klassen nahmen mit insgesamt elf Projekten teil

Völklingen. Der Rotary Club Völklingen veranstaltete zum ersten Mal seit acht Jahren wieder einen Französisch-Concours mit den Klassen 10 des Warndt-Gymnasiums, des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums, des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Graf-Ludwig-Gesamtschule Ludweiler. Zehn Klassen nahmen mit insgesamt elf Projekten teil. Die Bewertung übernahm der Völklinger Partnerclub La Bassée bei Lille, um den Projekten durch muttersprachliche Korrektoren gerecht zu werden. Damit würden, so Pfarrer Joachim Conrad aus Püttlingen als Präsident des Rotary-Clubs Völklingen, die freundschaftlichen Beziehungen auf der Basis des Verständnisses und des Friedens zwischen den Völkern unterstützt. Gerd Groß und Elmar Schirra vom Rotary-Club betreuten das Projekt. Bei einem Festakt im Festsaal des Alten Rathauses wurden nun die Preise verliehen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Lehrer-Jazz-Band des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums und des Saarland-Kollegs Saarbrücken. In einem Grußwort stellte Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig Völklingens Lage an der Grenze als Standortvorteil für die Menschen, die Kultur und Wirtschaft der Stadt heraus. Udo Bieller, Governor des Rotary-Distrikts 1860, freute sich, dass mit diesem Französisch-Concours die Ziele des Rotary-Clubs im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft unterstützt wurden. Elfriede Nikodemus, Erste Beigeordnete des Regionalverbandes, setzte sich nachdrücklich für Französisch als erste Fremdsprache an den weiterführenden Schulen ein, um sich mit dem Nachbarn besser verstehen zu können. Als Ausdruck der Völkerverständigung wertete Rotarier Gerd Groß den Wettbewerb. Die ersten fünf Preisträger wurden mit Geldpreisen zwischen 350 und 100 Euro bedacht, für die Plätze sechs bis elf gab es Anerkennungspreise von 60 Euro. Sieger wurde das Warndt-Gymnasium mit dem betreuenden Lehrer André Hischemöller; zwölf Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 s hatten sich mit "Les jumelages franco-allemands" (auf Deutsch: "Die deutsch-französischen Städtepartnerschaften") befasst. Erfolgreich schlug sich auch das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium mit Einzelpreisen für die Plätze zwei bis fünf. Die Lehrerinnen Isabelle Rabel-Borscheid und Korinna Willmes leisteten hier mit Schülerinnen der Klassen 10 b und 10 c hervorragende Arbeit. Ihre Themen waren unter anderem die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft und die Partnerschaft zwischen den Städten Völklingen und Forbach.