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Plopp - wie ein bewegter Tennisball

Plopp - wie ein bewegter Tennisball

Lauterbach. Plopp - so klingt ein Tennisball, wenn er vom Boden abprallt. Und nach diesem Geräusch hat sich auch der Verein für Kultur und Information Plopp-Team benannt. Die Verbindung zu dem Tennisgeräusch kommt dabei nicht von ungefähr, wie der Vorsitzende Bernd Engel informiert. Denn der 1995 gegründete Verein ist aus dem Tennisclub entstanden

Lauterbach. Plopp - so klingt ein Tennisball, wenn er vom Boden abprallt. Und nach diesem Geräusch hat sich auch der Verein für Kultur und Information Plopp-Team benannt. Die Verbindung zu dem Tennisgeräusch kommt dabei nicht von ungefähr, wie der Vorsitzende Bernd Engel informiert. Denn der 1995 gegründete Verein ist aus dem Tennisclub entstanden. "Die Vereinsaktivitäten ruhen auf zwei Säulen", erklärt Engel. Imaginäres BistroDa sind zum einen die kulturellen Veranstaltungen in Lauterbach und die zwei Mal im Jahr erscheinende Plopp-Zeitung, welche die Leute in Lauterbach im Frühjahr und im Herbst über die Geschehnisse in der Gemeinde informiert. Zentrum des kulturellen Geschehens ist Bernd's Bistro. "Auch wenn viele inzwischen glauben, das gebe es wirklich, ist es nur ein imaginärer Ort", sagt Engel. Im Bistro waren schon der Chorwurm, Friends and Fellow und zuletzt sogar Wolf Maahn zu Gast. Und ein weiterer Betreiber eines imaginären Bistros war bereits schon öfter da: Kabarettist Detlev Schoenauer, Gastgeber im Jacques' Bistro. Etwa 120 Veranstaltungen, die rund 14 000 Zuschauer besucht haben hat das 30 Mitglieder starke Plopp-Team inzwischen schon organisert. "Das in der ganzen Zeit nur unwesentlich veränderte Team ist ein Kreis von Leuten denen es Spaß macht, etwas für Lauterbach zu tun", sagt Engel. Er freut sich: "Wir brauchen selten Hilfe von außen, etwa bei Großveranstaltungen in der Lauterbachhalle." Meistens aber spielt sich die Kultur im Pfarrsaal ab. Engel beschreibt: "Dort stehen normalerweise ziemlich schwere Tische und die dazu passenden Stühle." Die müssten sie jedes Mal dort rausschleppen, um mit Bistro-stühlen, Tischen und Vorhängen "etwas Atmosphärisches" zu schaffen. Die Mühe lohnt sich aber offenbar, denn bei Publikum und Künstlern, so meint Engel, kommt das Ambiente, in dem sich Musiker und Gäste auf einer Ebene begegnen und sich recht nahe kommen, gut an. Keine Frage, dass auch das Plopp-Team um jeden einzelnen Zuschauer kämpfen muss. Engel: "Es gibt in der Region ja inzwischen eine richtige Kulturflut, auch mit vielen kostenlosen Programmen, doch bei uns läuft es ganz gut." Auch eine Reihe, die im Vorjahr Premiere feierte, hat auf Anhieb eingeschlagen. Nämlich die "Kulturzeit" in der Sparkasse, bei der im November die Gitarristen Guido Allgeier und Dietmar Kunzler unplugged spielten. Klar, dass sich das Plopp-Team mit seinen guten Kontakten zur Musikwelt auch um das Programm beim Dorffest kümmert. Die nächste Großveranstaltung steht auch bevor: Am Freitag, 26. März, tritt Paul O'Brian mit seiner Band um 20 Uhr in der Lauterbachhalle auf.