Völklingen/Saarbrücken Pendler-Tests werden zur Herausforderung

Völklingen/Saarbrücken · Firmen wollen Mitarbeiter aus Lothringen selbst testen, kritisieren aber, dass sie zu wenig Zeit für die Vorbereitung hatten.

 Azubis arbeiten in der Ausbildungswerkstatt von Saarstahl in Völklingen. Wer in Frankreich wohnt, braucht jetzt nach neuen Vorgaben der Bundesregierung einen negativen Coronatest. Saarstahl versucht, auch Testzentren anderer Firmen und Dienstleister zu nutzen.

Azubis arbeiten in der Ausbildungswerkstatt von Saarstahl in Völklingen. Wer in Frankreich wohnt, braucht jetzt nach neuen Vorgaben der Bundesregierung einen negativen Coronatest. Saarstahl versucht, auch Testzentren anderer Firmen und Dienstleister zu nutzen.

Foto: BeckerBredel

Für alle Unternehmen, die Beschäftigte aus Lothringen haben, sind die neuen Einreisebeschränkungen nach Deutschland eine große Herausforderung. Zum Beispiel für Saarstahl in Völklingen. 350 Pendler arbeiten bei dem Stahlunternehmen. Nun muss jeder von denen, die nicht zu Hause arbeiten können, weil sie in der Stahlproduktion gebraucht werden, einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. „Das übersteigt die vorhandenen Kapazitäten“, erklärt Martin Reinicke von der Saarstahl-Pressestelle. Vor allem weil so oft getestet werden müsse. Dillinger und Saarstahl bieten nach seinen Angaben bereits seit dem vergangenen Sommer den Mitarbeitern die Möglichkeit, freiwillig einen PCR-Test machen zu lassen.