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Patienten sollen sich in Völklinger SHG-Kliniken sicher fühlen

Patienten sollen sich in Völklinger SHG-Kliniken sicher fühlen

Laut Umfrage haben zwei Drittel aller deutschen Patienten Sorge, im Krankenhaus nicht sicher zu sein. In den SHG-Kliniken Völklingen werde schon seit längerem viel dafür getan, Gefahren vorzubeugen und den Patienten das Gefühl eines sicheren Aufenthalts zu geben: Das sagte der Ärztliche Direktor Dr. Cem Özbek beim Internationalen Tag der Patientensicherheit.

In Vorträgen und an praktischen Beispielen konnten die Besucher viel über die Sicherheitsaktivitäten des Krankenhauses erfahren.

"Ein solcher Tag ist eine sehr löbliche Initiative", sagte Özbek unter Verweis auf die genannte Umfrage. Mängel gefährdeten den Ruf einer Klinik. Daher habe man sich in Völklingen früh mit dem Thema beschäftigt und einen "Sicherheits-Schirm" geschaffen, der ein ganzes Bündel an Maßnahmen umfasse.

Dr. Franz Hausinger, Chef des hauseigenen Hygiene-Teams, erläuterte, Besucher und Patienten könnten unbemerkt Träger von Krankenhauskeimen sein und damit sich und andere Kranke gefährden. Durchschnittlich zwei Prozent aller Saarländer trügen den MRSA-Keim in sich.

Die wichtigste Maßnahme gegen die Übertragung sei die Hände-Desinfektion. Deshalb seien in den SHG-Kliniken Desinfektionsspender angebracht. Eine spezielle Broschüre informiere Patienten und Angehörige über alles Wichtige. Patientenarmbänder, Team-Time-Out und mehr - Jessica Günther, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement, berichtete über weitere Sicherheitsmaßnahmen. Beispielsweise befinde sich in jedem Notfallkoffer der Klinik ein Schlüsselsatz, mit dem sich auch Toilettentüren öffnen ließen.