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Sitzung des Ortsrates Völklingen
Grewenig bietet Stadt Raum im neuen Eingangsbereich an

Vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte bis in die City ist es ein kurzer Fußmarsch. Dabei geht’s auch durch diese Unterführung.
Vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte bis in die City ist es ein kurzer Fußmarsch. Dabei geht’s auch durch diese Unterführung. FOTO: Thomas Annen
Völklingen. Von Thomas Annen

Um zwei vorhabenbezogene Bebauungspläne ging es kürzlich im Völklinger Ortsrat. Zum einen gab es grünes Licht für ein Bauvorhaben auf einer Brachfläche in Fürstenhausen: Hier plant eine Immobiliengesellschaft Einzelhandelsmärkte und ein Pflege- und Seniorenheim (die SZ berichtete).


Ebenfalls sprach sich der Ortsrat, mit einer Enthaltung, für die nächsten baurechtlichen Schritte aus, die für die Erweiterung der Aldi-Filiale im Betzen nötig sind. Durch einen Anbau soll die Verkaufsfläche des Discounters von aktuell etwa 950 Quadratmetern auf maximal 1290 Quadratmeter steigen.

Zu Beginn der Sitzung im Gewerbe- und Technologiezentrum Völklingen stand Meinrad Maria Grewenig, der Generaldirektor des Weltkulturerbes, Rede und Antwort. Unter anderem ging es um die Frage, wie man mehr Besucher der Hütte in die Völklinger City locken kann. Schon lange wird darüber diskutiert, am Weltkulturerbe ein Schild mit dem Hinweis auf die Innenstadt aufzustellen. Grewenig machte deutlich: Er wird nicht für die Innenstadt werben, solange Sehenswürdigkeiten wie etwa die Kirchen nur zu unregelmäßigen Zeiten geöffnet sind.



Er fürchtet unzufriedene Gäste, die dann im Internet Dampf ablassen. Negative Nachrichten würden fünfzehn Mal so häufig gepostet wie positive. Grewenig bietet der Stadt an, ihr im Bereich des neuen Eingangsportals, das am Wasserhochbehälter entstehen soll, einen Raum zur Verfügung zu stellen. Dort kann die Verwaltung dann auf alles hinweisen, was ihr wichtig ist. Ein dickes Lob gab’s vom Weltkulturerbechef für die Stadtgärtnerei. „Weltklasse“ sei die Blumengestaltung an den Verkehrskreiseln.