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„Ohne Sie hätten wir das nicht geschafft“

„Ohne Sie hätten wir das nicht geschafft“

Dank fürs Unbezahlbare, nämlich fürs ehrenamtliche Engagement, stand im Mittelpunkt beim Völklinger Fest für Flüchtlingshelfer. Rathauschef Klaus Lorig (CDU) lobte die Ehrenamtler als Stützen der Flüchtlingshilfe.

Was Ehrenamtliche leisten, ist unbezahlbar. Das zeigte sich auch am Mittwochnachmittag im Lehrsaal der Freiwilligen Feuerwehr Ludweiler . Dorthin hatte die Stadt Völklingen Ehrenamtliche eingeladen, die sich für Flüchtlinge engagieren. Die städtische Integrationsbeauftragte Gülsah Bora hatte die Veranstaltung organisiert.

Wie Oberbürgermeister Klaus Lorig erklärte, sollte es bei dem Helferfest darum gehen, "den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern Danke zu sagen". - Dank dafür, dass sie engagiert eintreten für die Belange der Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten in Völklingen aufgenommen wurden. Mehrfach betonte er: "Ohne Sie hätten wir das nie im Leben geschafft."

Helfer haben in Völklingen vielfache Aufgaben übernommen. Während einige den Flüchtlingen bei notwendigen Übersetzungen helfen, unterstützen andere die Zuwanderer beim Erlernen der deutschen Sprache oder begleiten sie bei wichtigen Behördengängen. Wieder andere engagieren sich, damit sich die Flüchtlinge in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden, sie sind dann Ansprechpartner für alltägliche Lebenslagen.

Aber nicht nur ums Danken sollte es bei dem Helferabend gehen, sagte Lorig. Sondern auch darum, in ungezwungener Atmosphäre einen Gedankenaustausch in Gang zu setzen - damit Helfer wie auch Stadt-Mitarbeiter die Hilfestellungen für Flüchtlinge verbessern können. Lorig betonte, ehrenamtliche Tätigkeit sei gerade bei der Unterbringung von Flüchtlingen enorm wichtig: "Hier sind in den letzten Wochen und Monaten Leistungen und Hilfestellungen erbracht worden, die die Wirkung der Hilfen von städtischer Seite und von Seiten der Hilfsorganisationen enorm gestärkt haben."

Und weil die ehrenamtliche Arbeit tatsächlich nicht in Geld aufzuwiegen ist, gab es neben dem ausdrücklichen Dankeschön noch eine symbolische Belohnung für die 39 Helferinnen und Helfer, die zum Fest gekommen waren. Lorig hatte für sie alle einen Gutschein für einen Einkauf in Völklinger Geschäften im Gepäck.