| 19:19 Uhr

Nach dem Schlusspfiff gibt's Freibier

4249 Zuschauer sahen das FCS-Spiel gegen Mannheim in Völklingen (Foto). Wird der Besucherrekord gegen Ulm gebrochen? Foto: Lang
4249 Zuschauer sahen das FCS-Spiel gegen Mannheim in Völklingen (Foto). Wird der Besucherrekord gegen Ulm gebrochen? Foto: Lang FOTO: Lang
Völklingen. Weil der Ludwigspark umgebaut wird, trägt Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken wohl alle Heimspiele in dieser Runde im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion aus. Zum Auftakt geht's diesen Samstag, 14 Uhr, gegen Ulm. Andreas Lang

Zum Auftakt der Regionalliga-Saison hoffen der 1. FC Saarbrücken und sein Anhang auf ein angenehmes Fußball-Wochenende. Sonniges Wetter ist angesagt, und nach zuletzt viel Liga-Tristesse herrscht im Blau-Schwarzen Lager große Vorfreude. Das hat sich schon am vergangenen Wochenende gezeigt, als nach Vereinsangaben 1400 Neugierige zur Saisoneröffnung mit dem Abschlusstest gegen den Zweitligisten Sandhausen (2:3) ins Saarbrücker Sportfeld gekommen waren.


Zum Saisonauftakt mit dem Heimspiel in der Fremde rechnet Saarbrückens neuer Geschäftsführer David Fischer gegen Aufsteiger SSV Ulm mit bis zu 4500 Zuschauern im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion.

Es wird voraussichtlich die ganze Saison über die Heimspielstätte der Molschder Kicker sein. Bei FCS-Spielen in Völklingen wäre das Besucherrekord. Der bisherige steht bei 4249 Beobachtern aus der Waldhof-Partie am Ostersamstag. Wobei mehr als 1000 dieser Gäste aus Mannheim angereist waren, um den damaligen Tabellenführer zu unterstützen - die Begegnung endete dann 1:1. Der Anteil der Ulmer Zuschauer wird am Samstag deutlich niedriger liegen, Fischer spricht von bis zu 150 Schwaben.



Der ungeliebte Sportdirektor ist weg, die Aufstiegshelden Dieter Ferner, Marcus Mann und Manuel Zeitz sind zurück. Einst Trainer, Kapitän und Identifikationsfigur, sind sie jetzt Vizepräsident, sportlicher Leiter und Mannschaftskapitän. Und zusammen der personifizierte Neuanfang. Zudem kam zuletzt unter dem neuen Trainer Dirk Lottner erfrischender und engagierter Fußball - das hat den saarländischen Fußballanhängern Lust auf die neue Saison gemacht. Und eine kritische Fangruppierung hat sogar angekündigt, den über eine Saison eisern durchgehaltenen Stimmungsboykott aufzugeben. Statt in Anlehnung auf das FCS-Gründungsjahr 19:03 Minuten zu schweigen, wollen sie am Samstag von Anfang an anfeuern.

Nur mit einer Altlast ist noch aufzuräumen, denn das Freibierkonto des Premiumsponsors Bitburger muss noch aufgelöst werden. 50 Liter hat es für jedes in den Heimspielen im Saarbrücker Ludwigspark und im Hermann-Neuberger-Stadion von den Malstattern erzieltes Tor gegeben. "Das wird am Samstag nach Spielschluss ausgeschenkt", kündigt Fischer an. Und das ist neu: "Wir haben ein paar Anregungen seitens der Anhänger erhalten, kleinere Optimierungsvorschläge, um den Stadionbesuch noch angenehmer zu gestalten. Beispielsweise werden an den Zäunen die Blockbezeichnungen angebracht, damit sich die Besucher besser zurechtfinden können", heißt es. Und damit alle pünktlich im Stadion sind, empfiehlt der Verein, rechtzeitig anzureisen - am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da der Parkraum im Bereich des Völklinger Stadions begrenzt ist. Schließlich ist ja auch, anders als bei den Spielen in der Vorsaison, noch das Freibad geöffnet.