Mit Feuerwerk feiert nur die Minderheit – aber viele mögen es

Mit Feuerwerk feiert nur die Minderheit – aber viele mögen es

Über den Brauch, das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen, wird alle Jahre wieder heiß diskutiert. Die einen haben einfach ihren Spaß daran und wollen sich den nicht nehmen lassen. Die anderen meinen, Privatleute sollten lieber Geld für gute Zwecke spenden, statt es für kurzlebige bunte Sterne am Himmel auszugeben.

Auch der Lärm, den Feuerwerk nun mal macht, steht in der Kritik.

In einer Blitzumfrage haben wir gefragt, was unsere Leserinnen und Leser dazu meinen. 57 Menschen haben sich beteiligt an dem (nicht repräsentativen) Online-Stimmungsbild.

Der feuerwerkerische Silvesterbrauch gefällt der Mehrheit, nämlich 79 Prozent (45 Teilnehmer), nur 9 Prozent lehnen ihn ab, 12 Prozent ist er egal. Aktive Feuerwerker sind aber in der Minderzahl: Nur 33 Prozent der Befragten (19 Personen) wollen selber das neue Jahr mit Raketen und Böllern begrüßen.

Verbote oder Beschränkungen st0ßen auf große Skepsis. Nach den Pariser Terroranschlägen vom 13. November hatte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele vorgeschlagen, privates Silvesterfeuerwerk stark einzuschränken - nur 32 Prozent der SZ-Leser stimmen ihm zu, 67 Prozent (38 Teilnehmer) sind dagegen, 2 Prozent unentschlossen. Die niederländische Praxis, in den Kommunen feuerwerksfreie Zonen auszuweisen, kommt bei den Umfrageteilnehmern etwas besser weg. 42 Prozent (24 Teilnehmer) meinen, Kommunen hierzulande sollten ebenfalls Zonen ohne Böller und Raketen vorschreiben, 49 Prozent (28 Teilnehmer) sind dagegen, 9 Prozent ist es egal. > Weiterer Bericht zu Feuerwerks-Beschränkungen in Frankreich folgt.

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