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„Mit Abstieg nichts mehr zu tun“

 Alexander Fischer (l.) war mit den Leistungen des TTC Wehrden sehr zufrieden. Foto: Ruppenthal
Alexander Fischer (l.) war mit den Leistungen des TTC Wehrden sehr zufrieden. Foto: Ruppenthal FOTO: Ruppenthal
Wehrden. Zum Abschluss der Hinrunde der Tischtennis-Regionalliga hat Wehrden durch das 8:8-Unentschieden gegen den TTC Bietigheim-Bissingen und dem 9:5-Sieg über den SC Staig das Abstiegsgespenst vertrieben. Jonas Grethel

Die Hinrunde ist vorbei, und bei Tischtennis-Regionalligist TTC Wehrden könnte man kaum glücklicher sein. "Unser Saisonziel ist der Klassenverbleib. Dass wir nach neun Spielen schon so gut dastehen, ist phänomenal. Wir sind hochzufrieden", freute sich TTC-Spieler Alexander Fischer nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende.

Durch das 8:8-Unentschieden gegen den TTC Bietigheim-Bissingen am Samstag und dem 9:5-Sieg über den SC Staig einen Tag später kletterte der Aufsteiger mit 10:8 Punkten auf Tabellenplatz fünf und kann schon mit der Planung für die nächste Saison beginnen.

Dabei lief am Samstag noch nicht alles nach Plan. "Gegen Bietigheim-Bissingen war auf jeden Fall ein Sieg drin, wir waren überlegen", sagte Fischer über das Unentschieden gegen den Vorletzten: "Wir waren uns vielleicht vor dem Spiel zu sicher, dass da nichts anbrennen kann. Dann wurden wir ein bisschen überrascht, dass es auf einmal so eng war."

Trotz 37:26 gewonnen Sätzen reichte es am Ende nicht zum Sieg für die Wehrdener, die sechs Spiele erst im fünften Satz verloren - darunter das entscheidende letzte Doppel. Nach 2:1-Führung in den Anfangsdoppeln gab bis auf Lukas Kurfer, der seine beiden Einzel sicher mit 3:0 gewann, jeder Wehrdener mindestens eine Partie her.

Gegen Staig lief es dann aber besser. Die favorisierten Gäste mussten auf ihre Nummer zwei, den bei der Jugend-WM beschäftigten Irvin Bertrand, verzichten. "Es war relativ schnell klar, dass da was drin ist", sagte Fischer, dessen Mannschaft erneut mit 2:1 aus den Doppeln ging.

Vor allem das mittlere Paarkreuz der Wehrdener, bestehend aus Arnoldas Domeika und Michael Schwarz, erwischte einen guten Tag und gewann alle vier Partien. Schwarz' 3:2-Sieg über Thilo Merrbach (15:13 nach Verlängerung im fünften Satz) war für Fischer der Knackpunkt: "Michael ist 16 Jahre und macht gegen so eine Mannschaft zwei Punkte - das ist überragend. Als es nach seinem Spiel dann 5:2 für uns stand, hatte ich ein gutes Gefühl." Fabian Freytag, Kurfer und Fischer sammelten die weiteren Punkte und sorgten damit für den verdienten 9:5-Sieg.

"Nach der erfolgreichen Hinrunde denke ich, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben", sagt Alexander Fischer: "Wir haben gesehen, dass es nicht viele Mannschaften gibt, gegen die wir nicht auch gewinnen können. Wir sind hochmotiviert, den Klassenverbleib im nächsten Jahr so schnell es geht klarzumachen."