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Mit 600 Luftballons gegen Rassismus

Mit 600 Luftballons gegen Rassismus

600 Schüler marschieren mit ihren Lehrern in die Völklinger Innenstadt, lassen 600 Luftballons vor dem Neuen Rathaus steigen. Die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel startet am 21. März eine Aktion gegen Rassismus.

Die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel Völklingen wird erneut gemeinsam aktiv am Internationalen Tag gegen Rassismus. Dieser Gedenktag erinnert jährlich am 21. März an die Verantwortung, dieses Ideal zu fördern und zu schützen.

Das Datum geht zurück auf das so genannte Massaker von Sharpeville. Während einer friedlichen Demonstration gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes in Südafrika eskalierte die Situation: Die Polizei schoss in die Menge und tötete 69 Menschen, darunter zehn Kinder. Mindestens 180 Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer.

Sechs Jahre später, 1966, wurde der 21. März von den vereinten Nationen zum "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" ausgerufen.

Die Gemeinschaftsschule Sonnenhügel, nach eigenem Verständnis Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, möchte an diesem Gedenktag ihre Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zum Ausdruck bringen. Am 21. März 2016 um 11.45 Uhr werden sich alle Schüler und Lehrerkräfte der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel von der Hermann-Neuberger-Halle aus in einem Schweigemarsch zum Neuen Rathaus in der Völklinger Innenstadt begeben, um dort dann gemeinsam 600 Luftballons steigen zu lassen, an denen Postkarten befestigt sind, die von den Schüler und Schülerinnen anlässlich dieses Tages gestaltet wurden.

Spieler des 1. FC Saarbrücken werden die Schule wie bereits im vergangenen Jahr bei dieser Aktion begleiten. Ebenfalls zugesagt haben bisher Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und die SV 07 Elversberg. Ansosnsten sind alle Menschen, die sich an der Aktion beteiligen wollen, herzlich willkommen.