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Mehr Touristen zieht's in die Region

Völklingen. Wander-, Rad- und Kultur-Touristen, Montagearbeiter und Familienfest-Besucher: Alle brauchen sie eine Unterkunft. Bei der Vorstellung der Broschüre „Übernachten in der Region“ zeigten sich die Verwaltungschefs aus Püttlingen, Völklingen und Großrosseln sehr zufrieden. Marco Reuther

Geschlafen wird immer: Ein Zuwachs an Übernachtungen lässt sich offenbar in Püttlingen , Völklingen und Großrosseln verzeichnen. Das jedenfalls zeigte sich am Freitag, als die Bürgermeister der beiden Städte und der Warndtgemeinde ihre gemeinsame Broschüre "Übernachten in der Region 2015" vorstellten. Schon zum siebten Mal gibt es das gemeinsam aufgelegte Heft, Gastgeber der Vorstellung war in diesem Jahr Püttlingen .

Das blaue Heftchen führt in Püttlingen drei Hotels, 16 Ferienwohnungen und ein Privatzimmer auf. In Völklingen sind es fünf Hotels, 24 Ferienwohnungen, drei Gästehäuser und sieben Privatzimmer; in Großrosseln ein Hotel, 17 Ferienwohnungen und zwei Privatzimmer. Auch auf die jeweilige Ausstattung der Unterkunft und die Preise für Übernachtungen wird eingegangen, und am Ende gibt es einen kleinen Veranstaltungsüberblick. Die Broschüre zeige auch, "dass wir in der Region etwas zu bieten haben, auch, was den Übernachtungsbereich betrifft", sagte Püttlingens Bürgermeister Martin Speicher (CDU ), der sich freute, dass das Angebot bei den Ferienwohnungen in den vergangenen Jahren "sprunghaft gestiegen" ist.

Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU ) schilderte, dass die Zahl der Übernachtungen in der Stadt von 15 000 im Jahr 2008 auf 42 000 im Jahr 2014 gestiegen sei. 2013 seien es sogar 54 000 Übernachtungen gewesen, doch da habe man auch noch das jetzt geschlossene Schullandheim in Ludweiler mitgerechnet. Wichtig für die Stadt Völklingen sei auch das 2012 eröffnete Leonardo-Hotel mit 98 Zimmern, das stets gut belegt sei.

"Der Warndt und das Köllertal haben Besuchern viel zu bieten", sagte Großrosselns Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ), "die Möglichkeiten sind noch gar nicht ganz ausgeschöpft." Etwa der Bereich Industriekultur sei weiter ausbaufähig, so könnten die "Premiumstandorte des Bergbaus", Luisenthal und Velsen, noch bekannter sein. Die Natur biete ebenfalls viel, so Speicher, hier könne auch das Kommunen übergreifende Projekt "Naturnahes Köllertal" (wir berichteten) einen Beitrag leisten. Großrosseln , schilderte Dreistadt, profitiere auch von Besuchern des Museums Carreau Wendel, "inzwischen kommen mehr Franzosen zum Essen auf die deutsche Seite als umgekehrt - das wäre vor 20 Jahren undenkbar gewesen". Lorig berichtete ebenfalls, dass die Zahl der Übernachtungsgäste aus dem Ausland zugenommen habe - nicht nur aus Frankreich, sondern etwa auch aus Belgien und den Niederlanden. Die drei Verwaltungschefs waren sich einig, dass von der Zusammenarbeit alle profitieren: Wenn etwa Großereignisse oder Ausstellungen im Weltkulturerbe Besucher locken, nutzen die auch Übernachtungsmöglichkeiten bei den Nachbarn. Speicher: "Wenn in Püttlingen City-Biathlon ist, dann gibt es Buchungen bis Saarbrücken und in Nachbarkreise hinein." Einig waren sich die Bürgermeister auch über die gute Arbeit ihrer Mitarbeiter beim Erstellen der Broschüre, das laufe vollkommen reibungslos und schnell.