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Mehr Initiative für eine bessere Luft im Ort

Mehr Initiative für eine bessere Luft im Ort

Was waren für Sie 2010 die herausragenden Ereignisse? Dieter Peters: Ich möchte nicht nur eines hervorheben, denn Lauterbach zeichnet sich durch ein gut funktionierendes Vereinsleben aus. Das fand 2010 seinen Ausdruck durch das Dorffest, das alle drei Jahre gefeiert wird. Es war das neunte, und alle zehn Vereine waren mit dabei

Was waren für Sie 2010 die herausragenden Ereignisse?Dieter Peters: Ich möchte nicht nur eines hervorheben, denn Lauterbach zeichnet sich durch ein gut funktionierendes Vereinsleben aus. Das fand 2010 seinen Ausdruck durch das Dorffest, das alle drei Jahre gefeiert wird. Es war das neunte, und alle zehn Vereine waren mit dabei. Darüber hinaus pflegen die Lauterbacher Vereine alle ihr intensives Eigenleben.

Wie weit sind die Pläne rund um das Lauterbacher Schulhaus gediehen?

Peters: Die Arbeiterwohlfahrt hat nun endlich ihre neuen Räume im Dorfgemeinschaftshaus im linken Teil der Schule bezogen. Auch das DRK und der Jugendverein fühlen sich dort wohl. Das Außengelände des Backhauses wurde fertig gestellt und wird gut angenommen. Erfreulich ist die Entwicklung der Deutsch-Französischen Grundschule, wo es so viele Anmeldungen gibt, dass sogar die Stammschule in Ludweiler zwei bilinguale Klassen einrichten wird. Auch in der neuen Kindertagesstätte sind jetzt alle Krippenplätze belegt.

Wie steht es um die Erweiterung der Lauterbachhalle?

Peters: Die neuen Pläne liegen vor und müssen nun mit Vereinen und Ortsrat abgestimmt werden. Es ist zu hoffen, dass der Anbau mit Lager- und Wirtschaftsräumen sowie einer VHS-Zweigstelle nicht Sparzwängen zum Opfer fällt.

Wie weit ist die Lauterbachsanierung gediehen?

Peters: Es werden zur Zeit intensive Gespräche zwischen Carlingen mit Bürgermeister Gaston Adier sowie Völklingens Bürgermeister Wolfgang Bintz geführt. Carlingen knabbert noch einer Finanzlücke von 1,2 Millionen Euro, doch wir hoffen, dass in diesem oder nächstem Jahr mit dem Bau begonnen werden kann.

Wie hat sich der Rückbau der Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße bewährt?

Peters: Leider hat sich die geplante Arbeitsgruppe aus Ortsrat, Bürgern und Verwaltung noch nicht gegründet. Insgesamt hat sich die Situation jedoch beruhigt, auch wenn teilweise wieder schneller gefahren wird. Positiv ist, dass durch die Sperrung des Schwerlastverkehrs durch Carlingen auch in Lauterbach dieser stark abgenommen hat.

Was soll sich in diesem Jahr im Ortsbild verändern?

Peters: Auf dem Paulinusplatz sollen Versorgungsleitungen installiert werden, um dort Feste feiern zu können. Auf dem Glashüttenplatz, wo die Kirmes stattfindet, muss die Decke saniert werden. Bedauerlich ist, dass die Kirmes schrumpft und 2010 sogar kurzfristig der Autoskooter absagte. Die Vereine wollen nun zusätzliche Angebote schaffen, um mehr Kirmesbesucher anzuziehen. Schön wäre es, wenn auf dem Platz der abgerissenen Turnhalle nun ein Multifunktionsfeld für die Jugend entstünde.

Welche Projekte wollen Sie noch verwirklichen?

Peters: Den Rundwanderweg, der schon vorgestellt wurde. Und den vom Wasserzweckverband gesponserten Brunnen. Es sollen endlich wieder längerfristige Schadstoffmessungen durchgeführt werden, da immer noch viele Lauterbacher ihre Luft als stark belastet empfinden. Zusammen mit der Ludweiler Ortsvorsteherin Christiane Blatt haben wir die Schaffung eines Generationentreffs ins Auge gefasst.