Mehr als nur Blech auf vier Reifen

Luisenthal. Für Autos interessiert hat sich Giuseppe Galliano schon immer. Nicht zuletzt, weil Autos auch die Leidenschaft seines Vaters sind. Aus seinem Interesse für Motoren und Co. entwickelte sich schnell eine Leidenschaft gerade für das Autotuning

Luisenthal. Für Autos interessiert hat sich Giuseppe Galliano schon immer. Nicht zuletzt, weil Autos auch die Leidenschaft seines Vaters sind. Aus seinem Interesse für Motoren und Co. entwickelte sich schnell eine Leidenschaft gerade für das Autotuning. "Mein Vater ist genauso autoverrückt wie ich", verrät er und begutachtet seinen auf Hochglanz polierten Alpha Romeo 147, den er eigenhändig getunt hat. "Jetzt fahre ich kein Auto ,von der Stange' mehr", lacht der 23-Jährige.Beim Tuning wird das Fahrzeug individuell gestaltet, um Leistung und Fahreigenschaft zu verbessern. Viele Autotuner legen außerdem größten Wert auf das optische und akustische Design ihres Autos. Das ist Giuseppe Galliano auch wichtig, allerdings trägt er lange nicht so dick auf, wie einige seiner Tuning-Kollegen. "Meiner Meinung nach gibt es beim Autotuning gewisse Grenzen, optisch und irgendwann auch finanziell. Ich finde, dass man es nicht übertreiben und das Design dezent halten sollte. Ganz wichtig ist es zusätzlich, dass ein Fachmann rangelassen wird. Beim typischen ,Knaupen' kann man sehr viel falsch machen", so der Völklinger. Im Gegensatz zu ihm lassen viele Tuner bei ihren Autos nichts mehr im Originalzustand, so dass die Fahrzeuge zu regelrechten Kunstwerken werden und man sie auf Tuning-Veranstaltungen ausstellt. Darauf ist Galliano nicht aus. "Ich gehe zwar gerne mal zu Tuning-Ausstellungen, jedoch nur aus reinem Interesse und um mir für mein eigenes Auto ein paar Anregungen zu holen. Ich tune aber nur für mich selbst, nicht um damit Wettbewerbe zu gewinnen", erklärt der Automobilkaufmann, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. bub

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