| 17:27 Uhr

Luisenthaler klagen über Belästigungen

Luisenthal. (red) Anwohner der Albertstraße in Luisenthal klagen über Belästigungen: Sie beschweren sich darüber, dass hinter ihren Anwesen auf dem Gelände der RAG große Betonteile, die offensichtlich nicht vom Grubengelände stammten, mit Baggern zerkleinert würden. Dies führe zu einer enormen Geräusch- und Schmutzbelastung.

(red) Anwohner der Albertstraße in Luisenthal klagen über Belästigungen: Sie beschweren sich darüber, dass hinter ihren Anwesen auf dem Gelände der RAG große Betonteile, die offensichtlich nicht vom Grubengelände stammten, mit Baggern zerkleinert würden. Dies führe zu einer enormen Geräusch- und Schmutzbelastung.


Manfred Jost, Vorsitzender der Grünen-Stadtratsfraktion, hat sich an Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) mit der Bitte um Aufklärung und Abhilfe gewandt. Kevin Frank, Pressesprecher der CDU-Stadtratsfraktion, teilte gestern mit, seine CDU-Ratskollegin Ulrike Müller aus Luisenthal habe bereits bei der RAG nachgefragt. Wie sie erfahren habe, handele es sich um Abrissmaterial, dass vom so genannten Blauen Bock, dem ehemaligen RAG-Verwaltungsgebäude in Saarbrücken, antransportiert werde. Das Material werde dort zerkleinert, da es zum Verfüllen von Flächen auf der Tagesanlage benötigt werde. Nach Aussage der RAG werde nur so viel Material angeliefert und bearbeitet, wie gebraucht werde. Um die Bürger zu informieren, werde es ein Flugblatt geben, und Ulrike Müller habe die Anwohner bereits vorab informiert.

Die RAG habe versichert, dass darauf geachtet werde, dass die Emissionswerte bei Lärm und Staub nicht überschritten würden. "An dieser Aussage werden wir die RAG messen und die Maßnahme genau beobachten", erklärte Kevin Frank.