Lorig verspricht Lösung für Lauterbach

Lorig verspricht Lösung für Lauterbach

Lauterbach. Auf den Plakat-Protest von Anliegern gegen die Verkehrsinseln an der Lauterbacher Hauptstraße (die SZ berichtete) hat Oberbürgermeister Klaus Lorig gestern mit dem Versprechen reagiert, Verbesserungsvorschläge am 28. April bei einer Bürgerversammlung vorzustellen. Zuvor soll eine Ortsbegehung stattfinden

Lauterbach. Auf den Plakat-Protest von Anliegern gegen die Verkehrsinseln an der Lauterbacher Hauptstraße (die SZ berichtete) hat Oberbürgermeister Klaus Lorig gestern mit dem Versprechen reagiert, Verbesserungsvorschläge am 28. April bei einer Bürgerversammlung vorzustellen. Zuvor soll eine Ortsbegehung stattfinden. Lorig sagte, die Verwaltung könne sich einen teilweisen Rückbau der Inseln vorstellen. Es solle aber kein "Schnellschuss" erfolgen, bevor mit den Anliegern gesprochen worden sei.Dieser geplanten Vorgehensweise schloss sich Gerhard Scherschel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, an. Die Lösung mit den Inseln sei für die Bürger gemacht worden und habe die Stadt insgesamt 65 000 Euro gekostet. Aber wenn sie sich als schlecht oder gar als Belastung darstelle, müsse sie geändert oder ganz aufgehoben werden.Lorig widersprach der Darstellung der protestierenden Anlieger, dass die Stadt nichts unternommen habe. Die Zusage, die Bürgermeister Wolfgang Bintz im vergangenen November bei einer Bürgerversammlung gegeben habe, sei eingelöst worden. Das betreffende Gutachten sei kurz vor Ostern eingegangen. Es habe auch bereits ein Abstimmngsgespräch unter den zuständigen Behörden stattgefunden. Lorig unterstrich, dass Stadtrat und Lauterbacher Ortsrat seinerzeit einstimmig die kritisierte Lösung beschlossen hätten. Die Verwaltungsspitze, damals noch Jochen Dahm und er, sei sehr skeptisch gewesen, ob dies Sinn mache. Schon damals habe sich abgezeichnet, dass der Lkw-Verkehr geringer werde. Zudem seien bei Messungen "keine extremen Raser" festgestellt worden. er

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